Geforce: Das soll Nvidias neue RTX 4090 können - die ihr wahrscheinlich gar nicht kaufen könnt

Die RTX 4090 Dragon ist unterwegs nach China - erste Leaks wollen die genauen Specs kennen, mit denen Nvidia die Handelsrestriktionen umgehen will.

Weniger Kerne, keine Übertaktung: Die RTX 4090D wird abgeschwächt. (Quelle: huangshunping via Unsplash Nvidia) Weniger Kerne, keine Übertaktung: Die RTX 4090D wird abgeschwächt. (Quelle: huangshunping via Unsplash / Nvidia)

Vor rund einer Woche sind die ersten Berichte aufgetaucht, wonach Nvidia eine Neuauflage der RTX 4090 für den chinesischen Markt plant.

Die »RTX 4090 Dragon« soll die inzwischen geltenden US-Handelsrestriktionen umgehen, wonach bestimmte Grafikkarten nicht mehr nach China verkauft werden dürfen. Unter den verbotenen GPUs befindet sich auch die reguläre RTX 4090.

Bisher war zu dieser RTX 4090D nur bekannt, dass sie auf den AD102-250-Chip setzt.

Der für gewöhnlich gut informierte Leaker MEGAsizeGPU will nun ein paar weitere Specs zum chinesischen Sondermodell erfahren haben, die er auf X (ehemals Twitter) teilt.

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Demzufolge wird die RTX 4090 Dragon mit einem Basistakt von 2.280 MHz ausgestattet und ist mit dieser Zahl leicht stärker als das reguläre Modell mit seinen 2.235 MHz.

Der Boosttakt bleibt in beiden Fällen mit 2.520 MHz ebenso identisch wie auch die Speicherkonfiguration: Die 24 GByte GDDR6X-VRAM mit einer 384-Bit-Speicheranbindung bleiben grundsätzlich erhalten.

Zudem bestätigte der Leaker in den Antworten zum Tweet, dass die Shader-Einheiten definitiv reduziert wurden und es sich um eine geschröpfte Version des AD102-Chips handelt. Weitere Details wollte MEGAsizeGPU aber (noch) nicht nennen.

Das Portal Benchlife will daneben etwas mehr zur Leistungsaufnahme wissen: War diese bei der »normalen« RTX 4090 seitens Nvidia noch mit 450 Watt beziffert, soll die Dragon-Version marginal sparsamer sein.

Hier spricht der Bericht von einer TDP von 425 Watt - in diesen Sphären ein Tropfen auf dem buchstäblich heißen Stein. Außerdem soll die RTX 4090D keinerlei Übertaktungsmöglichkeiten aufweisen.

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Bestätigt wird des Weiteren, dass die Dragon-Variation tatsächlich ausschließlich für den chinesischen Markt freigegeben wird.

Erwartungsgemäß soll dort das Sondermodell der RTX 4090 Anfang des kommenden Jahres erscheinen, wenn das chinesische Neujahr im Zeichen des Drachen ansteht. Ein möglicher Preis wird hingegen noch nicht konkret genannt, vermutet wird aber eine UVP in Höhe von etwa 1.600 US-Dollar.

Dass die RTX 4090D nicht doch irgendwie ihren Weg zu uns findet, ist aber nicht vollkommen ausgeschlossen. GPU-Konkurrent AMD hatte mit der RX 7900 GRE eine ähnliche überarbeitete Version herausgebracht, doch taucht die »Golden Rabbit Edition« allmählich in einzelnen europäischen Shops auf.

Jetzt seid ihr gefragt: Würdet ihr euch die RTX 4090 Dragon holen, wenn es die Grafikkarte auch hierzulande zu kaufen gibt? Kann die Dragon-Edition den Preisanstieg der regulären RTX 4090 stoppen oder ist der Zug hier schon abgefahren? Welchen Preis müsste die Enthusiasten-GPU haben, um als attraktiv zu gelten? Lasst es uns in den Kommentaren wissen!

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