Ausgerechnet die Grafikkarten, die von vielen verschmäht wurden, sollen bei Nvidia wieder in den Fokus rücken

Nach Drosselung im Herbst folgt wohl die Kehrtwende: Nvidia soll angeblich die Produktion der GeForce RTX 5060 (Ti) mit 8 GByte VRAM wieder hochfahren.

Die RTX 5060 Ti gehört (in jeder Hinsicht) zu Nvidias sparsamsten Grafikkarten der Blackwell-Generation und könnte bald wieder verstärkt produziert werden. Die RTX 5060 Ti gehört (in jeder Hinsicht) zu Nvidias sparsamsten Grafikkarten der Blackwell-Generation und könnte bald wieder verstärkt produziert werden.

Erst vor wenigen Monaten hieß es, Nvidia fahre die Produktion der RTX 5060 und RTX 5060 Ti mit 8 GByte VRAM aus Mangel an Nachfrage herunter.

Jetzt sorgt die anhaltende Speicherkrise für einen abrupten Richtungswechsel:

  • Wie das Board-Channels-Forum (via Videocardz) berichtet, soll der GPU-Hersteller beide Einstiegsmodelle wieder verstärkt fertigen lassen.
  • Der Grund liegt in der Knappheit und dem stetig eskalierenden Preisanstieg von GDDR7-Speicherbausteinen.
  • Für Nvidias Partner stellt sich die Rechnung plötzlich wieder anders dar: Grafikkarten mit weniger Speicher werden zur wirtschaftlichen Alternative, besonders wenn teurere High-End-Modelle immer kostspieliger werden.

Video starten 39:01 3.000€ für eine Grafikkarte? Die Hardware-Krise ist zurück – und sie ist schlimmer!

Speicherkrise bewegt zum Umdenken

Im Dezember 2025 verbreiteten sich Berichte, wonach Nvidia die Produktion der RTX 5070 Ti und der RTX 5060 Ti mit 16 GB VRAM drosseln wolle. Das Speicher-zu-GPU-Preis-Verhältnis wurde für die Hersteller zunehmend ungünstig.

  • Ein Blick auf die Spezifikationen zeigt, warum: Die RTX 5060 Ti nutzt 8 GByte GDDR7 bei 128 Bit Speicheranbindung, die 5070 dagegen 12 GByte mit 192 Bit.
  • Mit steigenden Speicherpreisen werden die großen Speichermengen zum Kostenfaktor, den Endkunden nur bedingt mitfinanzieren wollen.

Die 8-GByte-Varianten der RTX 5060 und RTX 5060 Ti erscheinen vor diesem Hintergrund nun aus Sicht der Unternehmen als elegante Lösung: Sie bieten laut Nvidia die notwendige Leistung für Gaming und KI-Anwendungen, ohne dass voluminöse Speichermengen zu einer Preisspirale führen.

Allerdings warnt ComputerBase zu Recht: Diese Trends betreffen zunächst besonders stark den asiatischen Markt. Wie sich die Verfügbarkeit in Europa und Deutschland entwickelt, bleibt offen.

Spekulationen über eine RTX 3060-Neuauflage (mit 8 GByte statt 12 GByte) runden das Bild ab – beinahe schon ein Notfallplan, falls ältere Segmente plötzlich von Nachfrage überrannt werden.

Wie schnell die erhöhte Produktion unabhängig davon auch im Endkundenmarkt sichtbar wird, bleibt indes offen. Laut dem Board-Channels-Forum müssen wir uns dennoch Sorgen machen, dass es im zweiten Quartal 2026 zu weiteren Preiserhöhungen kommen wird.

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