Grafikkarten könnten wieder teurer werden: Nvidia soll die GPU-Produktion 2026 deutlich zurückfahren

2026 könnte es durch die Speicherkrise deutlich weniger Nvidia-GPUs auf dem Markt geben.

Grafikkarten von Nvidia könnten 2026 teurer werden. (Bild: Nvidia) Grafikkarten von Nvidia könnten 2026 teurer werden. (Bild: Nvidia)

Die weltweite Speicherkrise lässt seit Wochen die Preise für Arbeitsspeicher explodieren. Mittlerweile gibt es viele Hinweise darauf, dass sich die Situation 2026 auch auf andere Bereiche auswirkt. Nvidia soll etwa die Produktion von Gaming-GPUs zurückfahren.

Zwischen 30 und 40 Prozent weniger Grafikkarten erwartet

Schon im November gab es erste Berichte, laut denen die Grafikkarten von AMD im Zuge der Speicherkrise im Preis steigen sollen. Die starke Nachfrage durch den KI-Boom sorgt dafür, dass der Endkunden-Markt für Hersteller weniger attraktiv ist.

Jetzt gibt es auch Berichte aus China, in denen behauptet wird, dass Nvidia zumindest in der ersten Jahreshälfte 2026 die Produktion von Grafikkarten der »RTX 50«-Serie deutlich zurückfahren soll. Von 30 bis 40 Prozent weniger Modellen im Vergleich zum ersten Halbjahr 2025 ist dabei die Rede (via Videocardz).

Zuerst sollen demnach die GeForce RTX 5070 Ti und das 16GB-Modell der RTX 5060 Ti betroffen sein. Die beiden Grafikkarten gelten als zwei der besten Preis-Leistungs-Modelle der aktuellen Nvidia-Generation.

Die Berichte stammen dabei aus seriösen Quellen, können aber natürlich nur schwer verifiziert werden. Als Gründe für die Umstellung wird auf die hohe Nachfrage nach GDDR6 und GDDR7 verwiesen, die das Angebot deutlich übersteigt.

Nvidia gilt als einer der größten Profiteure des KI-Hypes der letzten Jahre und verdient mit dem »Datenzentren und KI«-Geschäft ein Vielfaches dessen, was auf dem Gaming- und PC-Markt umgesetzt wird.

Aus dieser Sicht ergibt es natürlich Sinn, dass sich Nvidia auch auf diese Sparte konzentriert, wenn die Hardware-Knappheit das Unternehmen zu einer Entscheidung zwingt. Weniger verfügbare Grafikkarten dürften gleichbedeutend mit einem erneuten Preisanstieg sein.

Unklar ist allerdings, für welche Märkte die Anpassung tatsächlich gelten soll. In den Berichten wird vor allem vom Geschäft in China gesprochen. Es könnte also auch sein, dass sich die Verknappung vor allem auf den dortigen Markt beschränkt. Eine Garantie dafür gibt es aber natürlich nicht.

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