Die »RTX 50«-Generation wird schon seit dem Release immer wieder von Berichten über verschmorte Stecker und Anschlüsse begleitet.
Um das Risiko zu minimieren, hat sich ein Besitzer einer solchen High-End-Grafikkarte jetzt einfach selbst einen »Notfallschalter« gebastelt.
Sicherheitstool kann ganzen PC abschalten
Seit der Einführung der neuen Stromanschlüsse bei High-End-GPUs von Nvidia – zuerst der 12VHPWR, danach der aktualisierte 12V-2x6 – berichten immer wieder User davon, dass ihnen die Stecker und Anschlüsse durchgeschmort sind.
Das Problem ist oft eine mangelhafte Verbindung oder eine Überlastung der Kontakte, da der Sicherheitsspielraum sehr gering ist. Angesichts dessen, dass diese GPUs mehrere tausend Euro kosten können, ist das natürlich ein ziemlich ärgerliches Risiko.
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Dem Reddit-Nutzer »CoolerThanNos« war dieses Risiko auf jeden Fall zu groß. Wie er in einem Post schreibt, hat er deshalb selbst ein Open-Source-Tool entwickelt, das den PC im Ernstfall selbstständig abschalten kann.
So funktioniert's: Das Tool ist nur mit Grafikkarten der »Asus ROG Astral«-Serie kompatibel, da diese über Sensoren verfügen, die den Stromfluss pro einzelnem Pin des Stromanschlusses messen können.
Das Tool liest diese Sensordaten zweimal pro Sekunde aus und führt eine Notabschaltung durch, wenn der Strom auf einem einzelnen Pin den zuvor festgelegten Schwellenwert für mehr als 15 Sekunden überschreitet. Der User selbst hat sich dabei für einen Wert von 9,5 Ampere entschieden.
Den Post findet ihr hier:
Link zum Reddit-Inhalt
Die erste Version des Tools hatte der User laut eigener Aussage schon im Januar 2026 entwickelt. Im Verlauf des weiteren Jahres hat er dann mithilfe von KI eine neue, verbesserte Version, bei der HWiNFO keine Voraussetzung mehr darstellt.
Er stellt außerdem nochmal klar, dass das Sicherheitstool natürlich kein Ersatz für eine ordentliche Montage und Nutzung der Grafikkarte darstellt.
In den Kommentaren zeigen sich viele User dankbar für das Tool, monieren aber auch, dass so etwas überhaupt von privaten Nutzern entwickelt werden muss. Immerhin verdienen Tech-Unternehmen teilweise Milliarden mit ihren Produkten. Gerade im High-End-Bereich sollten solche Probleme schlicht nicht existieren. Aber das ist wohl die Realität des heutigen Markts.
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