Erneut schlechte Nachrichten für Spieler? Laut Tech-YouTuber brauchen wir viel Geduld, wenn es um die nächsten GPU-Generationen geht

Die kommenden Grafikarten-Generationen verzögern sich angeblich deutlich: Ein YouTuber berichtet von massiven Verschiebungen bei Nvidias RTX 60 und AMDs RDNA 5.

Die Ankunft der nächsten GPU-Generationen lässt wohl noch länger als ursprünglich vermutet auf sich warten. Der Tech-YouTuber »RedGamingTech«, der kürzlich über eine Verschiebung der RTX-60-Serie auf die CES 2027 berichtete, relativierte seine Informationen kurzfristig wieder.

Stattdessen müssen wir uns noch etwas länger gedulden – und nicht nur bei Nvidia. Auch AMDs kommende Grafikkarten sollen erst zu einem späteren Zeitpunkt auf dem Markt landen. Die Ursache ist wie so oft in den vergangenen Tagen in der anhaltenden Speicherkrise zu finden.

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Rubin und RDNA 5 erscheinen deutlich später

Laut RedGamingTech soll sich die RTX-60-Serie noch weiter nach hinten verschieben – genauer gesagt bekommen wir die neuen Nvidia-Grafikkarten frühestens im zweiten Halbjahr 2027 zu Gesicht. Denkbar wäre auch eine weitere Verzögerung auf die CES 2028, womit die Rubin-Serie drei Jahre nach der aktuellen Blackwell-Generation auf den Markt kommt.

Auch AMDs nächste GPU-Generation wird demzufolge deutlich später als erhofft bei uns landen. Die RDNA 5-Generation wurde bislang für das zweite Halbjahr 2026 erwartet. Laut den Berichten von RedGamingTech soll die neue Hardware nun erst auf der Computex 2027 vorgestellt werden und frühestens im Juni erhältlich sein.

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Der zentrale Grund für diese massiven Verschiebungen liegt in einer globalen Speicherkrise. Wer keinen ausreichenden RAM beschaffen kann, kann keine neue Hardware launchen – und genau dieses Problem zwingt die Hersteller derzeit zu drastischen Maßnahmen.

  • Die Ursache liegt in Panikkäufen des professionellen Segments. OEM-Hersteller von PCs haben sich derzeit massiv mit Speicher eingedeckt, weil sie eine ernsthafte Lieferkrise im Jahr 2026 befürchten.
  • OpenAI und andere KI-Unternehmen werden schätzungsweise 40 Prozent der weltweiten DRAM-Fertigung für sich beanspruchen, was wiederum zu Panikbeschaffungen und leeren Lagern führt.

Intern beklagt man sich laut RedGamingTech über eine auffallende Unvorhersehbarkeit bei allen Terminplanung für neue GPU-Generationen. Jeder Hersteller versuche, seine Läger mit Speichern vollzustopfen – und schweigt ansonsten über mögliche Probleme und Verzögerungen.

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