Anfang Februar hat Samsung seine neue Galaxy S25-Reihe in den Handel gebracht. Mit dem S25, S25+ sowie S25 Ultra gibt es gleich drei Modelle, die um eure Gunst buhlen.
Die Unterschiede zwischen den Modellen fallen gering aus. Das war im vergangenen Jahr noch anders, denn hier wurden in den Geräten unterschiedliche Prozessoren verbaut, zudem bot das S24 Ultra deutlich mehr Arbeitsspeicher.
Beim S25, S25+ und S25 Ultra ist das nicht der Fall – alle Modelle setzen auf den neuen Snapdragon 8 Elite-Chipsatz sowie zwölf Gigabyte Arbeitsspeicher.
Der wohl deutlichste Unterschied zwischen den S25-Modellen ist auf den ersten Blick der Preis:
- Das Galaxy S25 kostet 899 Euro in der kleinsten Ausstattung
- Das S25+ gibt es ab 1.149 Euro
- Das Ultra-Modell schlägt mit mindestens 1.449 Euro zu Buche
Damit ist das Galaxy S25 Ultra also stolze 550 Euro teurer als das Basismodell des Galaxy S25 – zumindest bei der unverbindlichen Preisempfehlung.
Da stellt sich natürlich die Frage, ob sich der Griff zum Ultra überhaupt lohnt und falls ja, für wen eigentlich?
Die wichtigsten Unterschiede zwischen S25(+) und S25 Ultra
Die Unterschiede innerhalb der S25-Reihe lassen sich auf zwei Aspekte herunterbrechen: Kamera und S Pen. Das Galaxy S25 Ultra hat das bessere, rückseitige Kamerasystem, wie der folgende technische Vergleich zeigt:
| Modell | Weitwinkel | Ultraweitwinkel | Teleobjektiv |
|---|---|---|---|
| Galaxy S25 Ultra | 200 Megapixel, Blende f/1.7, optische Bildstabilisierung | 50 Megapixel, Blende f/1.9 | Teleobjektiv 1: 50 Megapixel, Blende f/3.4, optische Bildstabilisierung,20x Digitalzoom,5x optischer Zoom, 100x Space Zoom Teleobjektiv 2: 10 Megapixel, Blende f/2.4, optische Bildstabilisierung, 5x Digitalzoom, 3x optischer Zoom |
| Galaxy S25 (+) | 50 Megapixel, Blende f/1.8, optische Bildstabilisierung | 12 Megapixel, Blende f/2.2 | 10 Megapixel, Blende f/2.4, optische Bildstabilisierung, 10x Digitalzoom, 3x optischer Zoom, 30x Space Zoom |
In meinen beiden Testberichten zum Galaxy S25 und Galaxy S25 Ultra habe ich zahlreiche Beispielfotos mit den beiden Kamerasystemen gemacht.
Und ja: Die potenziell besseren Aufnahmen gelingen letztlich dem Ultra-Modell. Es bietet höher aufgelöste Sensoren und einen besseren optischen Zoom.
Dennoch möchte ich an dieser Stelle eine Lanze für das Galaxy S25 (+) brechen. Auch mit diesem Handy gelingen euch tolle Aufnahmen.
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Xiaomi 15 Ultra: Dieses Video wurde mit der Kamera des neuen Smartphones aufgenommen
Ich würde sogar so weit gehen und sagen: Wenn ihr nicht gerade extrem in eure Fotos hineinzoomt und die Handkamera vor allem für Schnappschüsse und Urlaubsfotos verwendet, werdet ihr kaum einen Unterschied bemerken, trotz der vermeintlich deutlich geringeren Auflösung.
Beide Kamerasysteme sind richtig gut und lediglich Fotoenthusiasten sollten bei höchsten Ansprüchen zum Galaxy S25 Ultra greifen.
Das Ultra besitzt als einziges der drei Geräte den S Pen
Der Eingabestift – oder S Pen, wie Samsung ihn nennt – liegt nur dem Ultra-Modell bei. Nützlich ist der Stift vor allem, wenn ihr viel mit handschriftlichen Notizen oder Skizzen arbeitet.
Beim Ultra bietet sich das aufgrund des großen Displays mit 6,9 Zoll durchaus an. Die Bildschirme des Galaxy S25 (6,2 Zoll) und Galaxy S25+ (6,7) sind etwas kleiner.
Dennoch stellt sich natürlich auch hier wieder die Frage: Braucht ihr den Stift unbedingt?
Wer sein Smartphone produktiv und vielleicht sogar als Arbeitsgerät verwendet, der wird die Vorteile des S Pen sicher zu schätzen wissen. Dann ist das S25 Ultra eine gute Wahl.
Ich halte den Stift für praktisch, bin es allerdings gewohnt, meine Finger am Smartphone zu nutzen. Mir bietet der S Pen daher im Alltag keine wirklichen Vorteile. Für Notizen und Co. greife ich eher zu einem Tablet oder Stift und Zettel.
Wenn ihr also, wie ich, nicht viel Verwendung für den Stylus habt, dann könnt ihr euch für eines der Basismodelle entscheiden. Sollte die Bildschirmgröße eine Rolle spielen, dann nehmt einfach das größere S25+-Modell.
Weitere Unterschiede
Neben der Kamera und dem S Pen sind die Smartphones fast identisch. Das Ultra bietet noch einen leicht schnelleren Arbeitsspeicher, den man im Alltag nicht bemerkt.
Zudem besteht der Gehäuserahmen aus Titan, bei der regulären S25-Reihe hingegen aus Aluminium. Der Akku im S25 Ultra bietet einen leicht größeren Akku gegenüber dem S25+-Modell.
Mit 5.000 gegenüber 4.900 Milliamperestunden dürfte der Unterschied im Alltag jedoch vernachlässigbar sein.
Fazit
Das S25 Ultra ist die richtige Wahl für euch, wenn ihr die etwas bessere Kamera haben wollt und den S Pen im Alltag benötigt. Sollte das nicht der Fall sein, dann könnt ihr euch aus meiner Sicht den Aufpreis sparen.
Selbst wenn ihr das große Display bevorzugt, solltet ihr zum S25+ greifen und immerhin noch 400 Euro gegenüber dem Ultra sparen. Ich denke, die wenigsten Nutzer werden die Mehrwerte des Ultra im Alltag wirklich ausreizen.
Das gilt übrigens nicht nur für das Samsung-Handy, sondern für viele aktuelle Smartphones. Die Unterschiede zu den Flaggschiff-Modellen fallen häufig gering aus, der Preisunterschied mitunter jedoch enorm. Überlegt also immer, ob ihr das teure Modell wirklich braucht.
Für welches Modell entscheidet ihr euch oder habt ihr euch entschieden? Fällt die Wahl auf das einfache Galaxy S25 beziehungsweise S25+ oder bevorzugt ihr die Vorteile des Ultra-Modells? Teilt mir eure Meinung gerne in den Kommentaren mit.




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