Nach Garmin und Polar nun auch Samsung: Neue Funktionen auf der Smartwatch könnten euch zukünftig Geld kosten

Samsung hat in einem Interview verraten, dass sie an einem Abo-Modell für Smartwatches arbeiten.

Samsung plant wohl ein Bezahl-Modell für die Galaxy Watch. Samsung plant wohl ein Bezahl-Modell für die Galaxy Watch.

Samsung plant offenbar ein Premium-Abo für seine Galaxy Smartwatches und die Health App. Nachdem zuletzt etwa schon Garmin, Polar und FitBit solche Abo-Modelle eingeführt haben, kommt die Nachricht kaum überraschend. Offen ist allerdings, wie das Abo von Samsung aussehen soll.

Neue Funktionen nur noch gegen Geld?

Kostenpflichtige Abonnements sind bei Fitness-Gadgets mittlerweile eher die Regel als die Ausnahme. Erst im März 2025 hatte Garmin viel Kritik abbekommen, weil sie ebenfalls ein solches Abo-Modell eingeführt haben.

Samsung gehörte bisher noch zu den wenigen Ausnahmen, aber auch das könnte bald vorbei sein.

Video starten 1:31 Galaxy Ring: Samsung zeigt die Features des neuen Wearables im Trailer

In einem Interview mit CNet bestätigte Dr. Hon Pak, der Leiter der »Digital Health«-Abteilung von Samsung, dass das Unternehmen »die Einführung eines Premium-Abonnementmodells ähnlich wie Fitbit Premium oder Garmins neues Connect Plus, das ein monatliches Abonnement erfordert, um erweiterte Coaching-Funktionen freizuschalten« in Erwägung zieht.

Die Aussage darf durchaus als ein erstes Abtasten der öffentlichen Meinung gelten, bevor dann eine offizielle Ankündigung erfolgt. Weitere Details nennt Dr. Pak dabei allerdings nicht.

Ein solches Abo hätte natürlich weitreichende Folgen für neue Galaxy Watches und Ringe sowie die Samsung Health App. Zukünftige Features könnten so nur noch gegen Bezahlung angeboten werden. Auch bestehende Funktionen könnten zahlenden Nutzern vorbehalten sein.

Bevor die virtuellen Mistgabeln und Fackeln aus dem Keller geholt werden, sollte allerdings darauf hingewiesen werden, dass es von offizieller Seite noch keine Bestätigung zu den Plänen oder etwaigen Preisen eines solches Abo-Modells gibt.

Kritik am Abo-Modell: Neue Formen der Finanzierung sind derzeit offenbar schwer in Mode. Streaming-Dienste, die eigentlich mal werbefreies Fernsehen versprochen haben, schalten mittlerweile Werbung und werden gleichzeitig immer teurer.

Bezahlte Premium-Funktionen für Fitness-Gadgets sind angesichts der weiten Verbreitung und Beliebtheit von Smartwatches keine überraschende Entwicklung. Hersteller dürften argumentieren, dass das Entwickeln solcher Funktionen nun mal auch Geld kostet.

Dem steht allerdings der oft hohe Preis von Smartwatches und -ringen gegenüber. Die aktuell günstigste Galaxy Watch kostet etwa knapp 320 Euro. Wer mehr Features und eine höhere Qualität möchte, kann aber auch knapp 700 Euro für die Galaxy Watch Ultra ausgeben.

Dann auch noch monatlich zur Kasse gebeten zu werden, damit diese Geräte auch ihr volles Potenzial ausschöpfen, dürfte bei vielen Nutzern für Ärger sorgen.

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