WhatsApp: Kritische Sicherheitslücke auf Samsung-Handys entdeckt – so schützt ihr euch

Eine kritische Sicherheitslücke bei WhatsApp betrifft viele Samsung-Handys.

Samsung warnt vor einer Sicherheitslücke in Verbindung mit WhatsApp. (Bildquelle: Meta) Samsung warnt vor einer Sicherheitslücke in Verbindung mit WhatsApp. (Bildquelle: Meta)

Der südkoreanische Tech-Gigant Samsung hat eine kritische Sicherheitslücke in Verbindung mit dem beliebten Messenger WhatsApp entdeckt, die schon von Cyberkriminellen ausgenutzt wird. Ein Update, das das Problem behebt, ist schon in Arbeit.

Samsung-Handys sind über WhatsApp angreifbar

Samsung hat selbst auf diese Sicherheitslücke hingewiesen. Offenbar befindet sich diese in einer Programmbibliothek des Drittanbieters Quramsoft. Verschiedene Messenger wie eben WhatsApp nutzen diese Bibliothek für die Bildanalyse. Entdeckt wurde die Lücke von den Sicherheitsteams von Meta und WhatsApp.

Über die Sicherheitslücke können Angreifer unter Umständen beliebigen Code ausführen. Laut Samsung wird diese Schwachstelle auch schon aktiv von Cyberkriminellen genutzt. Betroffen sind alle Samsung-Handys mit Android 13 und aufwärts, also so ziemlich alle Modelle, die das Unternehmen in den vergangenen fünf Jahren auf den Markt gebracht hat.

Ein Patch, der diese Lücke schließt, ist schon verfügbar und wird von Samsung aktuell an die betroffenen Modelle ausgerollt. Das Update ist Teil der monatlichen Sicherheitspatches und kann auf manchen Smartphones schon heruntergeladen werden. Weitere Modelle werden in den kommenden Tagen folgen. Genaue Angaben macht Samsung hier nicht.

So prüft ihr, ob das Update schon da ist:

  1. Geht in die Einstellungen eures Samsung-Smartphones.
  2. Wählt dort den Punkt »Software-Updates« aus. Hier seht ihr, ob ein neues Update für euer Modell zur Verfügung steht
  3. Tippt dann auf »Herunterladen und installieren«

Solltet ihr noch kein Update angezeigt bekommen, ist es ratsam, regelmäßig nachzusehen. Samsung wird zuerst die aktuellsten und teuersten Modelle beliefern. Wer also ein günstiges und älteres Handy nutzt, muss unter Umständen länger warten.

Ob auch andere Messenger, die die Programmbibliothek von Quramsoft nutzen, potenziell betroffen sind, geht aus den offiziellen Informationen nicht hervor.

Wer in Sorge ist, von dem Problem betroffen zu sein, kann sein Smartphone auf die Werkseinstellungen zurücksetzen und dann neu aufsetzen. Messenger wie WhatsApp sollten dann erst nach dem Installieren des Sicherheitsupdates installiert und genutzt werden.

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