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Fazit: Sapphire Radeon R9 380X Nitro - Leise und schnelle Full-HD-Karte

Fazit der Redaktion

Jan Purrucker: Laut unserer letzten Umfrage spielen über 50 Prozent der GameStar-Leser in einer Auflösung von 1920x1080 Bildpunkten und einer Bildwiederholfrequenz von 60 Hz. Höhere Pixelmengen wie 2560x1440 oder gar 3840x2160 sind mit knapp sieben beziehungsweise vier Prozent noch immer relativ selten. Entsprechend groß fällt der Markt für Grafikkarten aus, die aktuelle Spiele flüssig in Full HD darstellen, und genau hier setzt die Sapphire Radeon R9 380X Nitro im Test an.

Mit Full HD und maximalen Details hat die Nitro keinerlei Probleme und besitzt oft noch Reserven, um auch mehrfache Kantenglättung zusätzlich zu stemmen. In diesem Bereich liegt sie mit der ebenfalls übertakteten Radeon R9 280X IceQ X2 von HIS gleichauf und hängt die Geforce GTX 960 (4,0 GByte) mit fast zehn Prozent Vorsprung ab. Erhöht man die Auflösung jedoch auf 2560x1440 Pixel reicht die 3D-Leistung der R9 380X Nitro in anspruchsvollen Spielen nicht mehr aus, um flüssige Frameraten zu garantieren.

Unterm Strich steht es beim Performance-Vergleich zwischen der Sapphire R9 380X Nitro und der Radeon R9 280X unentschieden. Dafür bietet die Nitro dank modernerer Mikroarchitektur mehr Features (z.B. FreeSync) und die bessere Energieeffizienz. Schließlich verbraucht die Sapphire-Karte zusammen mit dem Testsystem fast 20 Prozent weniger Strom unter Last als die Vorgänger-Karte.

Daneben kann die Nitro auch mit ihrem extrem leisen Kühlsystem punkten. Die Lüfter stehen im Leerlauf still und die Karte arbeitet somit geräuschlos. Aber auch beim Spielen ist die Sapphire R9 380X Nitro fast nicht zu hören und somit anders als die XFX Radeon R9 380X DD auch ohne manuelles Anpassen der Lüftersteuerung für Silent-PCs geeignet.

Im Vergleich zu den meisten Herstellermodellen der Radeon R9 280X und der Geforce GTX 960 stellt die Sapphire Radeon R9 380X Nitro somit die bessere Grafikkarte dar – allerdings kostet sie aktuell mit 255 Euro auch knapp 55 Euro mehr. Das Upgrade von einer Radeon R9 280X lohnt sich entsprechend nicht und Sie sollten hier entweder zur teureren aber auch deutlich stärkeren Geforce GTX 970 oder Radeon R9 390 greifen, oder noch auf die nächste Karten-Generation warten. Wenn Sie jedoch aktuell eine ältere Mittelklasse-Karte zum Beispiel aus der Radeon-HD-6000/7000- oder der Geforce-GTX-500/600-Reihe für unter 300 Euro aufrüsten möchten, machen sie mit dem Kauf der Sapphire Radeon R9 380X Nitro nichts falsch.

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