Sena Spider ST1 vs. RT1 im Vergleich: Welches Motorrad-Headset passt besser zu euch?

Zwei Motorrad-Headsets von Sena im Vergleich. Passt das ST1 oder das RT1 besser zu euch?

Beide Motorrad-Headsets funken mit Mesh-Technik und kosten gleich viel – aber unterscheiden sich in einem wichtigen Punkt. Ich zeige euch, welches Modell zu wem passt. Beide Motorrad-Headsets funken mit Mesh-Technik und kosten gleich viel – aber unterscheiden sich in einem wichtigen Punkt. Ich zeige euch, welches Modell zu wem passt.

Mit einem Preis von knapp 230 Euro (UVP, im Angebot schon für 160 Euro zu haben) befinden sich beide Sena-Headsets der Spider-Serie im Mittelfeld der Mesh-Motorrad-Headsets. Ich konnte nun beide Geräte ausprobieren und zeige euch die Unterschiede und welches ich persönlich bevorzuge.

Warum ihr euch zwischen ST1 und RT1 entscheiden müsst

Mit der Spider-Reihe will Sena den Einstieg in die Welt der Mesh-Kommunikation günstiger machen. Beide Modelle – Spider ST1 und Spider RT1 – bieten moderne Intercom-Funktionen, wie man sie sonst eher aus der teureren 50er-Serie kennt.

Technisch sind die beiden Produkte fast identisch – aber die Art der Bedienung unterscheidet sich so stark, dass sie kaufentscheidend werden kann.

Der große Unterschied zwischen ST1 und RT1: Jog-Dial vs. Tasten-Bedienung

Spider ST1: Das ST1 setzt auf das klassische Jog-Dial-Rad, das viele Sena-Fans schon von Modellen wie dem 30K oder 50S kennen. Damit könnt ihr auch mit dickeren Handschuhen blind durch Menüs navigieren, die Lautstärke regeln oder Anrufe steuern.

Spider RT1: Das RT1 verzichtet auf das Drehrad und setzt stattdessen auf ein 3-Tasten-System. Es ist kleiner und kompakter – und damit etwas unauffälliger am Helm. Aber der Unterschied in der Optik ist wirklich nur gering.

Dazu hat das RT1 ein fest am Headset befestigtes Kabel, das sich dann mit Steckerverbindungen im Helm an den Lautsprechern und am Mikrofon anschließen lässt. Das Kabel des ST1 könnt ihr direkt am Gerät lösen und es dann einfach abnehmen.

Was das ST1 und RT1 gemeinsam haben

  • Mesh 3.0 Intercom: Funktioniert ohne Bluetooth-Kopplung, erlaubt große Gruppen, mehrere Kanäle und automatisches Wiederverbinden.
  • HD-Lautsprecher und Multitasking: Musik hören und gleichzeitig mit anderen sprechen ist kein Problem.
  • App-Steuerung und Updates: Mit der Sena-App könnt ihr einige Features wie die Kurzwahl einstellen. Aber auch Feinheiten wie der Audio-Equalizer, die Sprache des Headsets sowie Firmware-Updates regelt ihr über die Software. Die App gibt es für Android und iOS.
  • Akku: Ihr habt bei beiden Geräte eine Sprechzeit von bis zu 11 Stunden, bevor ihr wieder aufladen müsst. Um die Geräte zu laden, nutzt ihr ein USB-Kabel (USB-C-Anschluss an den Geräten).
  • Einbau: Das Einbauen der Headsets ist eine Fummel-Arbeit und fordert etwas Geduld. Dennoch sind sie so konzipiert, dass ihr nichts falsch machen könnt. Haltet euch einfach an die Anleitung und arbeitet sie Schritt für Schritt ab.

Im Lieferumfang findet ihr viel Zubehör, um das Headset nach euren Wünschen am und im Helm zu befestigen. Im Lieferumfang findet ihr viel Zubehör, um das Headset nach euren Wünschen am und im Helm zu befestigen.

Welches Modell ist das richtige für euch?

Die Gute Nachricht: Beide Sena-Spider-Headsets bieten starke Technik zu einem erschwinglichen Preis von 230 € (UVP). Ihr müsst euch also nicht zwischen gut und schlecht entscheiden. Der große Unterschied liegt lediglich in der Art der Bedienung.

Ich habe beide Modelle ausprobiert und mir gefällt die Bedienung mit dem Drehrad am ST1 etwas besser. Eigentlich stelle ich während der Fahrt nur die Lautstärke am Headset ein oder nehme selten einen Anruf an – den Rest erledige ich vor der Fahrt oder in Pausen. Ich komme mit dem Drehrad besser zurecht, weil es hier leichter ist, die Lautstärke auch mit dickeren Handschuhen einzustellen.

Doch auch das RT1 lässt sich mit Handschuhen bedienen, da die Tasten so angeordnet sind, dass man sie intuitiv gut erwischt.

Letztendlich ist es eine Entscheidung zwischen Optik und der Tastenbedienung. Welches Modell spricht euch mehr an? Schreibt es uns doch hier auf GameStar in die Kommentare.

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