Shadow PC Streaming - RTX 2080 gegen Aufpreis?

Der Spiele-Streamingdienst Shadow will bald mehr als einen Monitor zeitgleich unterstützen und denkt über weitere Abo-Modelle mit mehr Leistung nach.

von Sara Petzold,
18.05.2019 18:26 Uhr

Mithilfe dieser Box können Spieler unter anderem den Streaming-Dienst Blade Shadow nutzen - es gibt aber auch Clients für Windows, Android und andere Plattformen.Mithilfe dieser Box können Spieler unter anderem den Streaming-Dienst Blade Shadow nutzen - es gibt aber auch Clients für Windows, Android und andere Plattformen.

Zocken und nebenbei auf einem zweiten Monitor Netflix oder Twitch streamen - das ist heute keine ungewöhnliches Szenario.

Wer den Streaming-Dienst respektive PC in der Cloud Blade Shadow nutzt, kann das gestreamte Signal bislang nur auf einem Monitor oder Display nutzen. Auf einen zweiten oder gar dritten Bildschirm zu streamen wie bei einem eigenen PC, geht bislang nicht.

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Das soll sich allerdings bald ändern: Denn gegenüber Golem sprachen die Entwickler von Shadow über geplante Änderungen und Verbesserungen ihres Services. Das Team kündigte unter anderem an, im Sommer 2019 einen Multi-Screen-Support für Shadow einzuführen.

Dabei will das Team seinen Nutzern die Möglichkeit bieten, einen zweiten Videostream auf ein zweites Gerät mit Shadow-Client zu übertragen. Entsprechend der verfügbaren Bandbreite soll das mit zwei 1080p- oder sogar 4K-Displays funktionieren.

Für den Anfang planen die Entwickler mit zwei Monitoren - eine Funktion für drei Bildschirme soll später folgen.

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Teurer oder günstiger?

Darüber hinaus will Blade Group die verfügbaren Abomodelle erweitern: Für Spieler, die sich mehr Leistung wünschen, soll es statt Grafik-Performance auf dem Niveau einer GTX 1070 Ti (Quadro P5000) eine RTX 2080 geben. Wer weniger Leistung benötigt, kann sich möglicherweise auf ein günstigeres Abonnement freuen.

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Weitere Verbesserungen sollen den Client und die Latenz betreffen: Während ersterer auf allen kompatiblen Betriebssystemen gleich und einsteigerfreundlicher aussehen soll, planen die Entwickler in Bezug auf letztere eine Überarbeitung des Streamingprotokolls - unter Umständen in Verbindung mit Machine Learning.

Derzeit nutzen rund 60.000 Abonnenten das Streaming-Abo von Shadow. Die Entwickler hoffen diesbezüglich, dass die Ankündigung vergleichbarer Services wie Google Stadia für mehr Interesse am Games-Streaming allgemein sorgt und ihnen einen steten Strom neuer Kunden beschert.

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