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Shadow PC im Test - Gaming-Rechner mieten statt kaufen?

Cloud Gaming sieht so mancher als die Zukunft der Spielebranche an. Wie gut das im Falle des Shadow PCs bereits funktioniert, haben wir ausführlich getestet.

von Nils Raettig,
09.11.2018 16:37 Uhr

Ist das Cloud Gaming eine gar nicht mehr so weit entfernte Zukunft oder ein aussichtsloser Griff nach den Sternen? Dieser Frage gehen wir im Test des Shadow PCs nach.Ist das Cloud Gaming eine gar nicht mehr so weit entfernte Zukunft oder ein aussichtsloser Griff nach den Sternen? Dieser Frage gehen wir im Test des Shadow PCs nach.

Ein flotter Spiele-PC ist nicht unbedingt ein Schnäppchen. Wie wäre es, wenn man sich stattdessen einfach einen Gaming-Rechner mieten könnte - und ihn noch dazu quasi überall hin mitnehmen und sogar auf dem Smartphone nutzen?

Genau diesen Ansatz verfolgt das französische Unternehmen Shadow mit seinem Cloud-Angebot, das wir ausführlich getestet haben. Werfen wir zunächst einen Blick auf die potenziell größten Pluspunkte des Shadow PCs:

  • Anspruchsvolle Spiele können selbst mit langsamer Hardware wie alten Rechnern, ausrangierten Notebooks oder sogar auf Smartphones und Tablets gespielt werden
  • Solange eine Internetverbindung besteht, ist der Cloud-PC überall erreichbar und stets auf dem gleichen Stand, auch unterwegs per Mobilfunk
  • Um das Aufrüsten zu neuer, flotterer Hardware muss man sich keine Gedanken machen, da die Hardware der Cloud-Rechner laut Shadow stets so aktuell gehalten werden soll, dass das Spielen neuer Titel in hohen Details flüssig möglich ist
  • Im Gegensatz zu anderen Cloud-basierten Diensten wie Geforce Now oder PlayStation Now ist man nicht auf eine vorgegebene Spiele-Auswahl beschränkt, da man einen kompletten, eigenen PC mietet, auf dem alle Windows-Spiele (genau wie jede andere Art von Windows-Software) installiert und genutzt werden können
  • Die Internetanbindung des Cloud-PCs ist im Rechenzentrum sehr schnell (+900 Mbit/s im Download, +100 Mbit/s im Upload), was unter anderem schnelle Spiele-Downloads ermöglicht

Es gibt aber auch denkbare Einschränkungen, denen wir uns im Test ebenso wie den möglichen Vorteilen genauer widmen:

  • Da der eigentliche PC in der Cloud steht und die Bedienung per Videostream über das Internet abläuft, gibt es im Vergleich zum direkten Spielen am heimischen Rechner zwangsläufig eine zusätzliche Verzögerung (Latenz) zwischen unseren Steuerbefehlen und der entsprechenden Bildausgabe
  • Die Spielerfahrung hängt von Faktoren wie der Qualität der Internetverbindung, den heimischen Netzwerkbedingungen und der Distanz zum Cloud-Server ab (für Deutschland steht er bei Shadow übrigens in Amsterdam)
  • Nutzt man den Cloud-PC per Mobilfunkverbindung, stellen begrenzte Datenvolumen potenziell eine große Einschränkung dar
  • Die Hardware ist im Vergleich zu einem aktuellen Highend-PC langsamer
  • Die Bildqualität kann durch Artefakte bei der Komprimierung sichtbar leiden
  • Es kann zu störenden Aussetzern beim Videostream kommen

Eine Voraussetzung musst dabei allerdings erfüllt werden: Shadow funktioniert derzeit nur mit IPv4-Anschlüssen und nicht mit IPv6- beziehungsweise mit Dual-Stack-Lite-Anschlüssen.

Preise und die Hardware

Momentan könnt ihr den Shadow PC für einen Monat, für drei Monate oder für ein ganzes Jahr mieten. Je länger ihr euch an den Dienst bindet, desto niedriger sind die monatlichen Kosten.Momentan könnt ihr den Shadow PC für einen Monat, für drei Monate oder für ein ganzes Jahr mieten. Je länger ihr euch an den Dienst bindet, desto niedriger sind die monatlichen Kosten.

Die Höhe der Miete des Shadow PCs hängt davon ab, wie lange ihr euch an den Dienst bindet. Ein einzelner Monat kostet derzeit 44,95 Euro, bei Abschluss eines 3-monatigen Abos zahlt ihr 34,95 Euro pro Monat und bei Abschluss eines 12-monatigen Abos 29,95 Euro.

Im Jahr kostet der Shadow PC also mindestes 360 Euro. Die Zahlung ist derzeit in Deutschland nur per Sofort-Überweisung und per Kreditkarte möglich. Es kann außerdem laut aktuellen Angaben im Shop zwei bis drei Wochen dauern, bis der Account aktiviert ist.

Die Hardware besteht aus Server-Komponenten, wobei jedem Shadow PC eine Xeon-CPU mit vier Kernen und acht Threads, eine Nvidia Quadro P5000 (entspricht etwa einer Geforce GTX 1080) sowie 12,0 GByte RAM und 256 GByte Speicherplatz zur Verfügung stehen. Für zusätzlich 2,95 Euro im Monat lässt sich der Speicherplatz auf Wunsch um 1.000 GByte erweitern.

Statt des Zugriffs über einen Rechner, ein Notebook oder ein Mobilgerät kann der Shadow PC bald auch über die Streaming-Box Shadow Ghost genutzt werden. Sie soll noch in diesem Jahr erscheinen und genau wie ihr (nicht mehr verfügbarer) Vorgänger Shadow Box zu mieten oder zu kaufen sein.Statt des Zugriffs über einen Rechner, ein Notebook oder ein Mobilgerät kann der Shadow PC bald auch über die Streaming-Box Shadow Ghost genutzt werden. Sie soll noch in diesem Jahr erscheinen und genau wie ihr (nicht mehr verfügbarer) Vorgänger Shadow Box zu mieten oder zu kaufen sein.

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