Ihr ärgert euch über hohe Energiepreise und wollt endlich anfangen, ein wenig Energie zu sparen? Die beste Energie ist die, die man selbst produziert. Das geht nicht nur mit einem Dach voller Solarzellen oder einem Balkonkraftwerk. Noch innovativer wäre der Solarzaun. Wir zeigen euch ein paar Optionen, wie ihr eurem Zaun genug Strom abtrotzt, um den Zähler im Sommer stehen zu lassen und bares Geld zu sparen.
Klappt wirklich: Dein Gartenzaun kann deinen Stromanbieter ärgernDie elegante Lösung: Solar-Sichtschutzstreifen im Zaun
Solltet ihr bereits einen Doppelstabmattenzaun stehen haben, gibt es eine sehr elegante und dazu noch bequeme Lösung um nicht nur einen Sichtschutz zu bekommen, sondern damit auch Strom ernten zu können.
Der Hersteller Sunbooster hat dafür PV-Sichtschutzstreifen entwickelt, die einfach zwischen die Stäbe des Zaunes gefädelt werden. Die bifazialen Streifen werden dann erst miteinander und dann mit dem beiliegenden Wechselrichter verbunden. Dann nur noch den Stecker in die Steckdose und das war's dann auch schon: Sobald die Sonne scheint, produziert der Zaun Strom.
Da die Streifen bifaziale PV-Module nutzen, erzeugt nicht nur die Vorderseite des Zaunes Strom, auch die Rückseite kann Licht einfangen. Sogar winterlicher Schnee hilft beispielsweise, da die helle Oberfläche die Sonne auf die PV-Streifen reflektiert.
Amazon bietet ein Set für 2,5 Meter Zaun inklusive Wechselrichter und 10 Meter Schuko-Stromkabel an, dessen Solarzellen insgesamt bis zu 468 Watt Peak erzeugen können. Es ist also sinnvoll, noch mindestens das zusätzliche Set mit sechs PV-Streifen aber ohne zusätzlichen Wechselrichter zu erwerben, um die erlaubten 800 Watt einspeisen zu können.
Oder ihr kombiniert die Zaun-Power mit bestehenden Solarpanels, die Kabel nutzen hier wie da genormte MC4-Stecker, so dass die Zaun-PV einfach ans bestehende Balkonkraftwerk oder einen Akku angeschlossen werden kann.
Klappt wirklich: Dein Gartenzaun kann deinen Stromanbieter ärgernGünstiger: Flexible Solarpanels
Wenn euch das zwar interessant vorkommt, der Preis aber dann doch abschreckend wirkt, gibt es auch deutlich preiswertere Lösungen. Bevor wir zur Schnäppchenversion kommen, noch ein Vorschlag auf Basis von flexiblen Ultraleicht-Solarmodulen.
Diese Flex-Module erfreuen sich bei Campern und Wohnwagenbesitzern bereits großer Beliebtheit, da sie sich fast überall montieren lassen und wenig wiegen. Bis zu einem gewissen Grad können sie sogar gebogen werden.
Da auch bei diesen Solarpanels die fast überall genutzten MC4-Steckverbindungen zum Einsatz kommen, lassen sich auch Flexmodule an bestehende Balkonkraftwerk-Wechselrichter anschließen. Dem verlinkten Set liegt aber auch bereits einer bei, so dass ihr gleich loslegen könnt.
Jedes der vier Panele verfügt über 225 Watt Peakleistung, so dass ein 800-Watt-Wechselrichter ausgelastet werden kann. Die Module haben verstärkte Ösen, um sie mit Kabelbindern zu befestigen. Kauft bitte UV-beständiges Material, damit euch die Panels nicht irgendwann wegfliegen. Das ist zwar aufgrund des geringen Gewichtes kaum gefährlich, teuer wäre es aber halt doch.
Solarzaun aber günstig: Flexible Solarpanels im ViererpackSuperspar-Tipp: Halterungen für reguläre PV-Module
Natürlich geht es immer noch preiswerter. Ihr könnt auch ganz normale und inzwischen sehr preiswert gewordene Solarmodule an euren (hoffentlich stabilen) Zaun hängen. Mit den Halterungen aus dem grünen Link da unten klappt das sehr bequem und vor allem preiswert.
Solarmodule mit 450 Watt und mehr kosten deutlich unter 100 Euro, die Halterungen viel weniger und einen günstigen Wechselrichter zum Einspeisen bekommt ihr ebenfalls für um die 100 Euro. In wenigen Jahren habt ihr die Anschaffungskosten problemlos wieder eingespielt.
Mit diesen Halterungen nutzt du günstige Standard-Solarmodule am Zaun
