Sonos Arc Ultra im Test: Die größte Stärke der Soundbar ist gleichzeitig ihre größte Schwäche

Die Soundbar macht mit 14 Treibern von sich hören und ist ein echter Allrounder. Ihr volles Potenzial kostet allerdings deutlich mehr.

Auf dem Bild sieht die Sonos Arc Ultra handlich aus, aber fast 7 Kilo auf 120 Zentimetern sind doch einiges. Auf dem Bild sieht die Sonos Arc Ultra handlich aus, aber fast 7 Kilo auf 120 Zentimetern sind doch einiges.

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Die Sonos Arc Ultra ist eine gute Soundbar, auch wenn ich im Laufe des Tests immer wieder Kleinigkeiten kritisiere. Besonders stark ist sie beim Bass (ohne Subwoofer!) und bei ihrer Klarheit. Das müssen ihr andere Modelle erst mal nachmachen.

Die Klangstange ist ein Allrounder für Film und Musik – für das vollwertige Erlebnis braucht es allerdings noch mehr Zusatzgeräte. Die Arc Ultra ist spitze, wenn es um Multiroom geht; das System lässt sich kinderleicht erweitern. Dann zahlt man aber mehr als die rund 900 Euro Straßenpreis.

Wie sich das alles im Detail auswirkt, erfahrt ihr jetzt im Test der Sonos Arc Ultra.

Transparenzhinweis: Sonos hat mir die Arc Ultra für den Test kostenfrei zur Verfügung gestellt. Sonos hatte keinen Einfluss auf den Artikelinhalt und bekam keine Einsicht vor Erscheinen des Tests. Es bestand keine Verpflichtung zu einem Testbericht.

Sonos Arc Ultra
Sonos Arc Ultra
Die Sonos Arc Ultra ist ein echter Allrounder. Sowohl Filme als auch Musik gibt die Soundbar ohne Mucken wieder; man muss sich für keines der beiden entscheiden.

Der Bass spielt differenziert auf – besonders für eine Soundbar. Durch einen dominanten Center werden Dialoge und Gesang hervorgehoben. Out of the Box sind die Klänge warm und nichts überlagert.

Positiv ist hervorzuheben, dass die Arc Ultra dank Streaming-Möglichkeiten leicht zu bespielen ist. Dass es nur wenige physische Anschlüsse gibt, kann ein Beinbruch sein, muss es aber nicht.

Durch ihre schiere Breite von 120 Zentimeter und dank 14 Treibern kommt eine gute Räumlichkeit zustande, die allerdings erst durch die sehr gute Multiroom-Funktionalität und weiteren Era-Speakern vollends glänzen kann.

Es ist besagte Multiroom-Funktionalität, die der Arc Ultra einen Strich durch die Rechnung macht. Das Modell ist eine gute Soundbar, richtig überragend wird sie allerdings erst im Zusammenspiel mit weiterer Peripherie, was den Preis von 900 Euro weiter in die Höhe treibt.
  • Elegantes Design; gute Verarbeitung
  • Natürliche Dynamik dank Größe
  • Ordentlicher Bass für eine Soundbar
  • Guter Center für bessere Dialoge
  • Sowohl für Filme als auch Musik geeignet
  • Starkes Multiroom-Konzept
  • Spielt seine Stärken erst mit zusätzlichen Speakern aus
  • Keine Google-Dienste Google Assistent oder Chromecast
  • Volle Raumeinmessung nur mit Apple-Geräten
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Sonos Arc Ultra: Design, Verarbeitung und Einrichtung

Für 900 Euro darf man schon ein bisschen was erwarten – und die Sonos Arc Ultra liefert.

  • Wertige Haptik, es kommt kein billiger Kunststoff zum Einsatz.
  • Optisch oval und abgerundet wirkt das Design edel.
  • Mit fast 6 kg wiegt die Arc Ultra ordentlich viel.

Wichtig, zu wissen: Die Sonos Arc Ultra ist lang, und zwar richtig lang. Sie kommt in der Breite auf fast 120 Zentimeter. Das ist zum einen Super, weil 14 Treiber darin Platz haben und so auch eine physische Räumlichkeit entsteht. Auf der anderen Seite braucht ihr allerdings auch den Platz dafür.

Das sieht man ganz gut an diesem Bild:

Ich arbeite auf einem 48-Zoll-TV und bringe die Arc Ultra kaum auf dem Schreibtisch unter. (Bild: Maxe S., GameStar) Ich arbeite auf einem 48-Zoll-TV und bringe die Arc Ultra kaum auf dem Schreibtisch unter. (Bild: Maxe S., GameStar)

Bei der Bedienung hat sich Sonos für Optik entschieden. Auf einem Element, das sich hinten und unten an die Soundbar schmiegt, sitzt die Touch-Bedienung, die in der Länge allerdings auch gut 90 Zentimeter misst.

Ja, das passt optisch besser, aber das Bedienelement wird dadurch auch unnötig lang, wie mein kurzes Video veranschaulicht.

Die Anschlüsse findet ihr an der Rückseite, wie gewohnt. Und ja, das sind wirklich alle Eingänge. Mehr als HDMI-eARC, LAN und Strom gibt es nämlich nicht.

Man hat bei Sonos bewusst auf weitere Anschlussmöglichkeiten wie einen dedizierten HDMI-IN oder optische Eingänge verzichtet. Man mag das seltsam finden, ich kann es nachvollziehen.

Durch ihre Multiroom-Konnektivität bietet sich die Soundbar vor allem für Personen an, die relativ simpel ein Heimkino-Setup haben (und erweitern) möchten, ohne sich viel mit der Materie beschäftigen zu wollen.

Und wer ein richtig teures und potentes System haben möchte, greift vermutlich zu einem anderer anderen Marke oder hat sowieso ein Setup im Kopf.

Neben den Eingängen befindet sich auf der Rückseite noch ein Schalter fürs Mikrofon und Bluetooth. Nicht im Bild zu sehen: Der Slot für den Strom befindet sich gegenüber der HDMI-Buchse. (Bild: Maxe S., GameStar) Neben den Eingängen befindet sich auf der Rückseite noch ein Schalter fürs Mikrofon und Bluetooth. Nicht im Bild zu sehen: Der Slot für den Strom befindet sich gegenüber der HDMI-Buchse. (Bild: Maxe S., GameStar)

Musikdienste, AirPlay und Alexa hat die Arc Ultra integriert – allerdings keine Google-Funktionen. Sprich: Auf Google Assistant oder Chromecast müsst ihr verzichten. Das macht die Klangstange immer noch zu einem guten Streaming-Mitspieler, wieso aber ausgerechnet Google fehlt, ist mir schleierhaft.

Plug-and-Play ist mit der Arc Ultra nicht, ihr müsst sie via der Sonos App (iOS und Android) einrichten. Das hat bei mir tadellos funktioniert, ich habe aber auch von Kollegen gelesen, die damit Probleme hatten.

Der Grund für die App-Einrichtung ist das schnelle Einmessen, auch Quick Tune genannt.

  • Über das Mikrofon ortet die Soundbar ihren Standort.
  • Die Einmessung sorgt dafür, den Klang besser auf die Umgebung anzupassen.
  • Es gibt einen Equalizer, mit dem ihr händisch nachbessern könnt.

Ihr könnt eine bessere Einmessung auch per Mikro an eurem Smartphone vornehmen, allerdings nur mit Apple-Geräten. Genau wie die fehlende Google-Anbindung ist eine Tatsache, die mich am Kopf kratzen lässt. Klar, es wird seine Gründe haben, aber auf Konsumentinnen und Konsumenten wirkt es willkürlich.

Auf der nächsten Seite lest ihr meinen Eindruck vom Klang und was sonos’sche Multiroom-Konzept damit zu tun hat.

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