Sonos Arc Ultra im Test: Die Soundbar macht viel richtig, zeigt ihr volles Potenzial aber erst, wenn ihr noch mehr Geld ausgebt

Auch beim guten Klang gibt es Abzüge bei der B-Note.

GameStar Plus Logo

Artikel auf einer Seite lesen

GameStar Plus ist das Online-Abo für Gamer, denen gute Spiele wichtig sind. Schon ab 5,99€ im Monat. Deine Vorteile:

Zugriff auf alle Artikel, Videos & Podcasts von GameStar
Exklusive Tests, Guides und Reportagen
Jede Woche ein exklusiver Podcast
Jede Woche zwei exklusive Newsletter aus der Redaktion
Von Experten, die wissen, was gespielt wird
Keine Banner und viel weniger Werbespots
Jederzeit online kündbar

Du hast bereits GameStar Plus? Hier einloggen.

Die Sonos Arc Ultra macht viel richtig, stellt sich aber immer wieder selbst gerne ein Bein. Sei es bei fehlenden Anschlüssen, die manche vermissen könnten, einer »vollen« Einmessung nur mit Apple-Geräten oder der fehlenden Google-Anbindung.

Dieser Eindruck zieht sich auch beim Klang durch.

Ich wiederhole mich gern noch mal: Die Sonos Arc Ultra ist eine gute Soundbar, das ist auch beim Klang so.

Die Breite spielt der Klangstange in die Karten. Durch 14 Treiber entsteht eine starke Räumlichkeit, ohne die digital erzeugen zu müssen.

Das kommt gerade bei Filmen wie Top Gun: Maverick zum Tragen, wo die Jets aus allen Richtungen zischen. Allerdings habe ich besagte Räumlichkeit im Laufe meiner Zeit auch schon besser gehört.

Video starten 2:12 Neuer Trailer zu Top Gun 2 bringt Tom Cruise als Maverick zurück

Was mir ebenfalls gut gefällt: Die Arc Ultra hat einen recht dominanten Center. Dadurch versteht man Dialoge besser und das ohne eine entsprechende Einstellung. Sicher, am Ende kommt es auf die Abmischung an, aber gerade durch die Räumlichkeit hat die Soundbar viel Spielraum.

Überraschend stark ist auch der Bass – und das ohne einen zusätzlichen Subwoofer. Das kommt allerdings mehr bei Musik ins Spiel, denn für (Action-)Filme muss der Bass schon richtig in die Magengrube gehen. Das schafft nur ein Sub. Apropos.

Was mir außerdem besonders gut gefallen hat: Musik. Die Sonos Arc Ultra gibt Songs mit einem warmen, ausgeglichenen Ton wieder. Das ist nicht selbstverständlich; bei der Amazon Fire TV Soundbar Plus war das mein größtes Manko.

Bei Billie Eilishs Bad Guy zum Beispiel, brummt der Bass schön tief und gibt dem Song ein tieftönernes Fundament. Gerade bei Soundbars ohne Subwoofer eine Seltenheit.

Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt von Spotify, der den Artikel ergänzt.
Du kannst ihn dir mit einem Klick anzeigen lassen und wieder ausblenden.

Ich bin damit einverstanden, dass mir Inhalte von Spotify angezeigt werden.

Personenbezogene Daten können an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.

Link zum Spotify-Inhalt

Hello von Adele klingt ebenfalls angenehm warm und rund, weil besagter Center die Stimmer der Sängerin hervorhebt. Durch die relativ breite Klangbühne bekommen auch die wenigen Instrumente genug Luft.

Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt von Spotify, der den Artikel ergänzt.
Du kannst ihn dir mit einem Klick anzeigen lassen und wieder ausblenden.

Ich bin damit einverstanden, dass mir Inhalte von Spotify angezeigt werden.

Personenbezogene Daten können an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.

Link zum Spotify-Inhalt

Hier hat die Sonos Arc Ultra einigen Soundbars etwas voraus. Viele Modelle werden vornehmlich für Heimkino (sprich: Filme und Serien) gebaut. Musik spielt da nicht immer eine Rolle. Wenn ihr Zuhause aber gerne Musik hört, ist so ein Allrounder Gold wert.

Multiroom-Funktionalität

Eigentlich hätte ich die starke Multiroom-Funktionalität viel früher im Test abgehandelt. Dass ich es erst jetzt tue, hat einen Grund.

Die Sonos Arc Ultra ist eine gute Soundbar, die aber erst durch ihre Multiroom-Funktion so richtig die Muckis spielen lässt.

  • Der Bass ist für eine Soundbar richtig gut, doch die volle Wumme gibt es erst mit einem Sub, bestenfalls von Sonos.
  • Der Raumklang macht dank der Breite der Soundbar gut was her, aber richtig stark wird es erst mit zusätzlichen Era-Speakern.

Sprächen wir hier von einer Soundbar von um die 500 Euro, würde ich das einsehen. Die Sonos Arc Ultra ruft allerdings 900 Euro auf, wollt ihr das ganze Set, verlangt der Hersteller 2.236 Euro.

Wissenswertes zum Test
So habe ich getestet

Ich habe die Sonos Arc Ultra sowohl bei mir im Wohnzimmer angeschlossen und getestet als auch am TV auf meinem Schreibtisch. Ausprobiert habe ich Filme und Serien sowie Musik und Videospiele.

Spezifikationen
  • System: 9.1.4-Kanal-System mit 14 Treibern
  • Audioformate: Unterstützt Dolby Atmos, TrueHD, Dolby Digital, DTS Digital Surround (kein DTS:X)
  • Anschlüsse: HDMI-eARC (kein HDMI-Passthrough)
  • Streaming: Bluetooth 5.3, WLAN (Wi-Fi 6, 2,4 & 5 GHz), Apple AirPlay 2, Spotify Connect
  • Bedienung: Touch-Bedienfeld auf dem Gehäuse
  • Maße (HxBxT): ca. 1178 × 75 × 110 mm
  • Gewicht: ca. 5,9 kg
  • Farben: Schwarz oder Weiß
Preis und Verfügbarkeit

Die Sonos Arc Ultra ist online und im Fachmarkt erhältlich und kostet 899 Euro.

Die Sonos Arc Ultra ist für euch, wenn …

  • ihr plant, sie im Laufe der Zeit zu erweitern, entweder im Wohnzimmer oder weitere Räume hinaus.
  • ihr ein Surround-Setup bauen wollt, ohne Aktivlautsprecher ins Wohnzimmer zu stellen.
  • ihr einen Allrounder sucht, der Filme und Musik gleichermaßen gut wiedergeben kann.

Mögliche Alternativen zur Sonos Arc Ultra:

  • Sonos Arc: Die kleinere Version hat nur bedingt das Nachsehen. Features und Bedienung bleiben gleich, dafür gibt es nur 11 Treiber. Das kleine Geschwisterchen gibt es laut Geizhals teilweise schon für die Hälfte des Preises.
  • Nubert nuPro AS-2500: Zugegeben, der dynamische Modus ist nicht so breit wie der bei der Sonos Arc Ultra. Dafür ist Soundbar leicht zu handhaben und bietet nach wie vor den besten Klang einer Klangstange, den ich bisher gehört habe. Preispunkt: 500 Euro.

Ich sage es noch ein letztes Mal: Die Sonos Arc Ultra ist eine gute Soundbar. Ihre größte Stärke ist die Multiroom-Funktionalität, mit der sich kinderleicht ein Set im ganzen Haus aufbauen ließe. Gleichzeitig ist es auch eine Schwäche, weil die Arc Ultra allein für ihren Preis ein Quäntchen mehr können müsste. 

Oder umgedreht: Wollt ihr kein sehr teures Surroundsystem kaufen, kommt ihr mit der Sonos Arc Ultra, einem Subwoofer und zwei Era-Speakern günstiger weg.

2 von 2


zu den Kommentaren (4)

Kommentare(4)
Kommentar-Regeln von GameStar
Bitte lies unsere Kommentar-Regeln, bevor Du einen Kommentar verfasst.

Nur angemeldete Benutzer können kommentieren und bewerten.