Die weltweite Speicherkrise ist seit Wochen eines der wichtigsten Themen. Aktuell deutet vieles darauf hin, dass die RAM-Knappheit zu einem der schlimmsten Hardware-Jahre überhaupt führen könnte.
Eine aktuelle Analyse zeigt nun einmal mehr, wie die Preise explodiert sind.
Massive Preissteigerung in kurzem Zeitraum
Die Analyse stammt von 3DCenter und basiert auf den Daten der Preisvergleichsplattform Geizhals.
Bei den einzelnen Produktgruppen wurde dabei jeweils der Bestpreis zur Monatsmitte seit Juli 2025 ermittelt.
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3.000€ für eine Grafikkarte? Die Hardware-Krise ist zurück – und sie ist schlimmer!
Wenig überraschend ist DDR5-RAM dabei von den größten Preissteigerungen betroffen. 8,0 GByte kosteten im Juli 2025 etwa noch knapp 24 Euro. Im Januar 2026 waren daraus 120 Euro geworden. Das entspricht einem Anstieg von satten 400 Prozent.
Noch extremer sieht es bei den auch bei Spielern besonders beliebten Produktgruppen »2x16GB DDR5/5600« und »2x16GB DDR5/6000« aus. Lagen die Preise im Juli 25 noch bei 79 Euro beziehungsweise 75 Euro, sind daraus in knapp einem halben Jahr 396 Euro (+401%) und 395 Euro (+427%) geworden.
VideoCardz spricht anhand dieser Zahlen von einer »RAMpokalypse«, was mittlerweile wohl tatsächlich zutreffender ist als »Speicherkrise«. Die Daten zeigen zudem, dass die Situation nicht auf DDR5-Speicher begrenzt ist.
Auch die Preise von DDR4- und DDR3-Modellen haben sich in dem halben Jahr seit Juli teilweise verdoppelt, in einigen Fällen sogar verdreifacht. Bei internen SSDs ist der Preisanstieg insgesamt kleiner, aber ebenfalls klar zu erkennen.
Bei den Grafikkarten macht sich die Situation hingegen bisher (noch) eher geringfügig bemerkbar. Zum Black Friday Ende November 2025 gab es sogar ein paar neue Bestpreise in dieser Kategorie. Der Trend der letzten Wochen lässt aber nichts Gutes erahnen.
Im Vergleich zum Dezember 2025 sind nahezu alle Modelle im Januar 2026 deutlich teurer. Gerade Top-Modelle wie die RTX 5080 haben um 20 Prozent in nur einem Monat zugelegt.
Leere Lager und geringe Lieferungen seitens der Hersteller dürften die Preise auch in den kommenden Monaten weiter steigen lassen.
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