Am 3. Dezember 2025 hat Spotify einmal mehr den Wrapped-Jahresrückblick veröffentlicht. Neu ist in diesem Jahr das »musikalische Alter«. Was dahintersteckt, wurde in einem ergänzenden Artikel erklärt.
Spotify Wrapped: So funktioniert das musikalische Alter
Seit 2016 veröffentlicht Spotify am Ende des Jahres den Wrapped-Jahresrückblick. Im Grunde handelt es sich dabei um eine grafisch aufbereitete Datensammlung, die zeigt, wie viele Songs der jeweilige Nutzer im Jahr gehört hat, welche Künstler am meisten abgespielt wurden und Ähnliches.
Der trifft bei den Nutzern alljährlich auf Großes Interesse und sorgt wie letztes Jahr eher für Enttäuschung oder wie dieses Jahr eher für Begeisterung.
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Dabei denkt sich Spotify aber auch immer wieder neue Möglichkeiten aus, die Nutzer anhand ihres Musikgeschmacks zu kategorisieren. In diesem Jahr gibt es beispielsweise ein »musikalisches Alter«, das anzeigen soll, wie alt die Nutzer quasi laut ihrem Hörverhalten sein müssten.
Das sorgt allerdings auch für Verwirrung. Der im echten Leben 30 Jahre alte Autor dieser Zeilen soll laut Spotify beispielsweise ein musikalisches Alter von stolzen 69 Jahren erreicht haben, was vor allem an den grandiosen Soundtracks von Perfect Days und Guardians of the Galaxy sowie japanischem City Pop liegen dürfte.
Dennoch wird in dem Wrapped alleine nicht ganz klar, wie dieses musikalische Alter überhaupt berechnet wird. Ein Blog-Beitrag von Spotify sorgt glücklicherweise für Klarheit und erklärt, wie der Wert berechnet wird:
- Zuerst werden die Veröffentlichungsdaten aller gehörten Songs eines Nutzers gesammelt.
- Dann wird eine Spanne von fünf Jahren gesucht, aus der der Nutzer mehr Musik gehört hat als andere Nutzer mit demselben Alter.
- Diese Spanne wird dann als »reminiscence bump« gewertet, es wird also davon ausgegangen, dass der Nutzer zwischen 16 und 21 Jahre alt gewesen sein müsste, als diese Songs veröffentlicht wurden.
Ein etwas umständlicher Weg, der aber gut erklärt, warum viele jüngere Nutzer ein Alter von über 50 angezeigt bekommen, während ältere Nutzer eher verjüngt werden. Es geht nicht nur darum, welche Musik-Ära man bevorzugt, sondern auch darum, wie sich das von Gleichaltrigen unterscheidet.
Letzten Endes sollte man den Wert und den Jahresrückblick nicht zu ernst nehmen. Es geht in erster Linie darum, ein bisschen Spaß zu haben und das eigene Hörverhalten mit anderen Fans zu vergleichen.
Und, wie wir alle wissen, ist das Alter letztlich auch nur eine Zahl.
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