100 Milliarden Gigabyte: Valve verrät die unfassbare Menge an Spiele-Daten, die ihr 2025 auf Steam heruntergeladen habt

Valve hat die offiziellen Steam-Zahlen für das Jahr 2025 veröffentlicht. Mit über 100 Exabyte an heruntergeladenen Daten durchbricht die Gaming-Plattform eine neue Schallmauer.

Ein neuer Meilenstein für Valve: Die Steam-Community lud im Jahr 2025 die Rekordmenge von 100 Exabyte an Spieldaten herunter. (Bildquelle: Valve) Ein neuer Meilenstein für Valve: Die Steam-Community lud im Jahr 2025 die Rekordmenge von 100 Exabyte an Spieldaten herunter. (Bildquelle: Valve)

Wenn es um Superlative im PC-Gaming geht, ist der Jahresrückblick von Valve immer einen Blick wert. Für das abgelaufene Jahr 2025 haben die Steam-Betreiber nun einen solchen veröffentlicht und unter anderem die offiziellen Zahlen zum Datenverkehr auf der Plattform enthüllt.

So haben die PC-Spieler (und damit auch ihr) im vergangenen Jahr weltweit die gigantische Menge von 100 Exabyte an Daten über die Steam-Server bezogen. In Gigabyte umgerechnet sind das 100 Milliarden – wie viele Fußballfelder, Call-of-Duty-Kopien oder HD-Filme das sind, ersparen wir euch an dieser Stelle.

Eine astronomische Höhe

Dafür bemüht sich Valve selbst im Blogbeitrag um eine solche Einordnung: An einem durchschnittlichen Tag laden Steam-Nutzer rund 274 Petabyte an Daten herunter – etwa 190.000 Gigabyte pro Minute.


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Im Jahr 2024 waren es noch »nur« 80 Exabyte, die über das Jahr verteilt heruntergeladen wurden. Die durchbrochene Schallmauer dürfte auch als Bestätigung des Trends immer größer werdender Spiele gesehen werden.

Immer öfter wollen frische AAA-Titel eine freie Kapazität im dreistelligen GByte-Bereich in eurem Rechner wissen. Jüngstes Beispiel: Crimson Desert verlangt 150 GByte freien Speicherplatz – auf einer SSD, versteht sich.

  • Laut Videocardz bezieht sich die ungeheure Menge an Daten indes auf die Erstinstallation sowie Updates, also auch Patches, Preloads und der durchlaufende Datenverkehr im Rahmen von Live-Service-Spielen.
  • Trotz dieser Datenmengen muss man Valve zudem zugutehalten, dass die Steam-Server auch größeren Anstürmen des vergangenen Jahres in den allermeisten Fällen standhielten.

Ob sich der Trend auch in den kommenden Jahren fortsetzt, darf angesichts immer komplexer werdender Engines als wahrscheinlich angesehen werden – zumal auch die Anzahl zeitgleich aktiver Nutzer immer weiter steigt. Zu Spitzenzeiten waren laut Valve bis zu 42 Millionen Spieler zur selben Zeit mit Steam verbunden.

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