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Modern Warfare 4 im Game Pass? Das neue Call of Duty entscheidet sich bewusst dagegen und macht damit sogar Werbung

Werbebanner zum neuen Call of Duty betonen, dass Modern Warfare 4 zum Release nicht im Game Pass landet. Activision will wohl für Klarheit sorgen - und mehr Vorbestellungen.

Modern Warfare 4 landet zum Release nicht im Game Pass. Darauf weist sorgar die Werbung für den Shooter hin. Modern Warfare 4 landet zum Release nicht im Game Pass. Darauf weist sorgar die Werbung für den Shooter hin.

Dass Microsoft Spiele gern damit bewirbt, dass sie direkt zum Release im Game Pass landen, ist wohl kaum etwas Neues. Ungewohnt ist dagegen die Marketing-Strategie von Call of Duty: Modern Warfare 4. Denn hier wird in der Werbung hervorgehoben: Dieses Jahr nicht im Game Pass!

Vorbesteller statt Abonnenten

In einem aktuellen Werbebanner für Modern Warfare 4 ist zu lesen: Loggt den Early Access zur Kampagne ein und weiter nicht im Game Pass dieses Jahr, jetzt vorbestellen.

Andere Spiele werben mit dem Game Pass, CoD wirbt damit, nicht im Abo zu sein. Andere Spiele werben mit dem Game Pass, CoD wirbt damit, nicht im Abo zu sein.

Dass damit geworben wird, dass man etwas nicht anbietet, klingt natürlich erst einmal seltsam. Auf den zweiten Blick ergibt die Werbung aber Sinn. Wir erinnern uns: Microsoft kündigte erst im April 2026 die Änderungen beim Game Pass an. Der Game Pass ist jetzt günstiger, dafür gibt es CoD aber nicht mehr zum Release im Abo. Offenbar hat es sich nicht gelohnt, für die zusätzlichen Abonnenten auf Verkäufe zu verzichten.

Activision geht wohl davon aus, dass in den letzten zwei Monaten noch längst nicht jeder mitbekommen hat, dass es Modern Warfare 4 erst ein Jahr nach dem Release in den Game Pass schafft. Und wer das nicht weiß, wird logischerweise auch nicht unbedingt vorbestellen, in der Annahme über das Abo spielen zu können.

Video starten 0:23 Erstes Multiplayer-Gameplay aus CoD Modern Warfare 4: Das neue Movement im Detail

Im Endeffekt geht es bei der Werbung also vor allem darum, die Vorbestellungen möglichst in die Höhe zu treiben, denn die sind bekanntermaßen wichtig für Publisher. Dazu greift man auch wieder auf eine umstrittene Taktik zurück: Wer vorbestellt, darf die Kampagne eine Woche früher spielen. Für Shooter-Experte Phil ist das aber ausnahmsweise ein gutes Zeichen:

Auch sonst hat sich Modern Warfare 4 viel vorgenommen. So bringt Infinity Ward etwa den Multiplayer-Extraktionsmodus DMZ zurückbringen, der in seiner ersten Iteration etwas stiefmütterlich behandelt wurde. Während CoD hier viel investieren will, soll sich der Shooter bei Skins eher zurückhalten und nur auf authentische Kollaborationen setzen. Mehr zu beiden Themen lest ihr oben im Kasten.


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