Ein erfindungsreicher Spieler hat aus seinem Steam-Deck einen virtuellen Flipper-Automaten gebaut. Der Prozess ist im Grunde sogar ziemlich simpel.
Darum ist das wichtig: DIY-Projekte wie diese zeigen, dass man mit wenigen Mitteln und etwas Kreativität selbst einen Gaming-Handheld in eine virtuelle Arcade-Maschine verwandeln kann.
Im Detail: Der Reddit-Nutzer ponop1 hat sich einen eigenen virtuellen Flipper-Automaten gebaut, der von einem Steam Deck angetrieben wird. Dafür waren sogar nur wenige Einzelteile notwendig – aber auch ein 3D-Drucker.
Das Gehäuse hat der Tüftler in Autodesk Tinkercad entworfen. Dabei handelt es sich um eine kostenlose Web-App für 3D-Design. Danach hat er noch einige Änderungen in Bambu Studio vorgenommen. Das ist eine Slicing-Software, die 3D-Modelle in Befehle umwandelt, die von einem 3D-Drucker verstanden werden.
Das Ergebnis hat er dann auf Makerworld hochgeladen, falls ihr dieses Projekt nachbauen wollt. Für den Druck wurden etwa 1,5 Kilogramm an PLA-Material verwendet.
Das Gehäuse wurde für einen edleren Look in Vinyl in Karbonfaser-Optik eingehüllt. (Bildquelle: ponop1/reddit)
Da es sich nur um eine virtuelle Flipper-Maschine handelt, kommt ein großes Display im Hochformat zum Einsatz. In seinem Fall ein USB-C-Bildschirm mit einer Diagonale von 16 Zoll. Der Tüftler hat sich für ein Modell mit 2K-Auflösung und 120 Hertz entschieden.
Es ist allerdings auch möglich, günstigere USB-C-Bildschirme zu verwenden, die geringer auflösen und langsamer sind.
Beim Controller handelt es sich um das Haute Board Mini. Das ist ein All-Button-Controller, bei dem Tasten und Schalter verbaut sind, wie man sie von Gaming-Tastaturen kennt. Solche Controller sind bei Spielern und Spielerinnen von Arcade-Klassikern, Fighting Games und Retro-Spielen beliebt.
- Das Haute Board Mini verfügt über Hotswap-Schalter und kommt mit Keycap- und Switch-Puller.
- Der Controller ist sowohl mit PlayStation, Nintendo Switch als auch mit PCs kompatibel. Darunter eben auch mit dem Steam Deck.
- An den Seiten des Gehäuses sind noch zwei zusätzliche Arcade-Tasten angebracht worden, die er mit einem günstigen USB-Encoder verbunden hat. In SteamOS werden diese als Controller erkannt und können dann selbst belegt werden.
Alle Komponenten, inklusive des Steam Decks, sind an einem USB-Dock angeschlossen. Ponop1 hat ein Modell von Jsaux verwendet.
Das fertige Projekt hat der Tüftler dann mit der Steam Deck-Community auf Reddit geteilt, die er damit sehr begeistern konnte.
Link zum Reddit-Inhalt
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Beim Spiel handelt es sich übrigens um Pinball FX3. Das Spiel ist zwar schon fast acht Jahre alt, hat aber sehr gute Bewertungen auf Steam.
Was haltet ihr von diesem kleinen DIY-Projekt? Würdet ihr euch selbst so ein Projekt zutrauen und hättet ihr da Lust darauf? Oder habt ihr selbst schon einmal etwas Ähnliches gemacht? Schreibt es uns gerne in die Kommentare!




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