»Stromüberspannung am USB-Anschluss«: Es ist also doch möglich, einen USB-C-Stecker falsch zu nutzen, wenn man so unkonzentriert ist, wie ich es war [Best of GameStar]

Einer der großen Vorteile des USB-C-Standards: Er passt beim Einstecken in beiden Richtungen. Etwas Entscheidendes falsch machen kann man aber trotzdem, wie Nils beweist.

Augen auf beim Einstecken von USB-C-Kabeln, weiß Tech-Autor Nils aus eigener Erfahrung zu berichten. Augen auf beim Einstecken von USB-C-Kabeln, weiß Tech-Autor Nils aus eigener Erfahrung zu berichten.

Da achtet das USB Implementers Forum extra darauf, mit dem längst weitverbreiteten USB-C-Standard alles einfacher zu machen, und dann komme ich daher und mache diese Illusion mit einem simplen Fehlgriff zunichte.

Doch keine Sorge: Mein Missgeschick lässt sich leicht verhindern, zumal es durch eine Unachtsamkeit und einen fehlenden Adapter zustande kam. Kurzzeitig erschreckt habe ich mich bei meinem Fehlgriff dennoch.

Aber wie genau kam es dazu?

Was ich unnötig falsch gemacht habe

Links ist der USB-A-Adapter zu sehen, in der Mitte das USB-C-Kabel und rechts der USB-C-Anschluss der SSD. Links ist der USB-A-Adapter zu sehen, in der Mitte das USB-C-Kabel und rechts der USB-C-Anschluss der SSD.

Ich benutze die externe SSD Intenso Portable Professional mit USB 3.1, um Daten wie Videos oder Screenshots von Testsystemen auf meinen Arbeitsrechner zu übertragen.

Sie verwendet den USB-C-Standard, ein Adapter für den USB-A-Anschluss gehört aber zum Lieferumfang dazu. Den genauen Unterschied seht ihr im Bild oben.

Während USB-A durch den asymmetrischen Aufbau nur in eine Richtung verbunden werden kann, stehen beim punktsymmetrischen USB-C-Anschluss zwei Richtungen zur Wahl.

Im Falle meines Arbeits-PCs greife ich aber dennoch auf den im Bild oben links zu sehenden USB-A-Adapter zurück.


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Der Grund: An der Rückseite meines geliebten Node-202-Gehäuses von Fractal Design gibt es zwar dank eines passenden Mainboards einen schnellen USB-C-Anschluss. Der ist aber bereits belegt und schwerer zu erreichen als die Front-Anschlüsse.

Die setzen gleichzeitig nur auf USB 2.0 und den langsameren USB-A-Standard, weshalb ich normalerweise den besagten Adapter verwende. Die niedrigere Bandbreite stellt dabei im Alltag meist kein Problem für mich dar.

Dumm nur, wenn man den USB-A-Adapter vergisst und unbemerkt versucht, den USB-C-Stecker in die USB-A-Buchse zu stecken.

USB-C und USB-A können auch ohne Adapter zusammenpassen

Genau das ist mir kürzlich passiert, ich habe also ohne genauer hinzusehen das USB-C-Kabel der Festplatte genommen und in den USB-A-Anschluss an der Front meines Gehäuses gesteckt. Ein geübter Handgriff, den ich schon hunderte Male durchgeführt habe, aber jetzt zum ersten Mal ohne Adapter.

Ich bin immer noch erstaunt, wie gut der USB-C-Anschluss in die USB-A-Buchse meines Gehäuses passt, was auch auf dem Bild unten zu erkennen ist.

Ganz so geschmeidig wie in diesem Fall gelingt das zwar nicht bei allen USB-A-Anschlüssen, wie meine Tests im Nachgang gezeigt haben. Ich werde in Zukunft aber verstärkt darauf achten, immer direkt den Adapter zu nutzen, auch aufgrund der Fehlermeldung, die Windows im Anschluss ausgespuckt hat.

Auf den ersten Blick sieht alles richtig aus (linkes Bild). Ziehe man das untere Kabel ein Stück heraus, sieht man dagegen auf den zweiten Blick, dass es sich um einen falsch verbundenen USB-C-Stecker handelt (rechts). So geschmeidig wie in meinem Fall passt USB-C aber nicht immer in USB-A-Ports. Auf den ersten Blick sieht alles richtig aus (linkes Bild). Ziehe man das untere Kabel ein Stück heraus, sieht man dagegen auf den zweiten Blick, dass es sich um einen falsch verbundenen USB-C-Stecker handelt (rechts). So geschmeidig wie in meinem Fall passt USB-C aber nicht immer in USB-A-Ports.


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Die Spannung steigt

Die Windows-Fehlermeldung warnte vor einer Stromüberspannung am USB-Anschluss. Das hat auch der ebenfalls in der Front angeschlossene Funk-Dongle meiner Maus zu spüren bekommen, vermutlich in Form einer Schutzabschaltung aufgrund eines Kurzschlusses. Der Mauszeiger ließ sich deshalb zunächst nicht mehr bewegen.

Spürbaren Schaden genommen hat meine Hardware zum Glück nicht. Nach einem Neustart haben sowohl die Maus als auch die externe SSD problemlos wieder funktioniert. Kurz in Sorge war ich dann aber doch, auch weil mir das zum ersten Mal (und vermutlich letzten Mal) passiert ist.

Gibt es vielleicht doch jemanden unter euch, dem schon mal der gleiche USB-Fehler passiert ist wie mir? Oder sind euch andere Missgeschicke mit eurer Hardware unterlaufen, an die ihr euch noch sehr gut erinnern könnt? Schreibt es gerne in die Kommentare!


Kommentare(1)
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