»Round 1. Fight!« – In den Drehpausen wird man diesen legendären Sound am Set von Street Fighter vermutlich ständig gehört haben. Denn wie der amerikanische Wrestler und Guile-Darsteller Cody Rhodes uns im Interview erzählt hat, stand dort ein Schrank vollgepackt mit allen Teilen der Videospiel-Reihe.
Da steht es natürlich außer Frage, dass sich die Stars mit den Controllern in der Hand die ein oder andere Prügelei auf dem TV-Bildschirm geliefert haben. Wir haben mal genauer nachgehorcht, wer denn hier die Nase vorn hatte und wer mit welchem Fighter in seiner Kindheit in den Kampf gezogen ist.
Die Gewinner am Set von Street Fighter
Laut Cody Rhodes blieb ein Star am Set absolut »ungeschlagen«: Andrew Schulz, der in Street Fighter Dan Hibiki verkörpert. Ironischerweise ist sein Charakter sowohl in der Lore als auch im Film der schwächste Kämpfer. Das hält Dan aber nicht davon ab, trotzdem mit einer derartigen Selbstsicherheit und Arroganz aufzutreten, dass wir ihn manchmal nur dafür beneiden können.
Schulz kommentiert das Lob seines Schauspielkollegen schmunzelnd mit den Worten: »Wenn man der schwächste Charakter im Spiel ist, muss man das an anderer Stelle ausgleichen – und für mich war das definitiv [beim Zocken gegen die anderen].«
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Der neue Kino-Trailer zu Street Fighter feuert einen ikonischen Kampf-Move nach dem nächsten ab
Nicht nur Rhodes und Schulz sind in Street Fighter gegeneinander angetreten. Die fast 40-jährige Rivalität von Ryu und Ken hat auch hinter den Kulissen für spannende Kämpfe gesorgt. Hier könnte man wohl sagen, dass Andrew Koji (Ryu) und Noah Centineo (Ken) ziemlich gut gecastet wurden, denn ihre Dynamik ähnelt denen ihrer Figuren.
So berichtet Centineo, dass Koji ihn genau wie Ryu immer geschlagen hat: »Ja, er schlägt mich jedes Mal. Ich habe noch nie gewonnen. Ich habe noch nie gegen [ihn] gewonnen.«
Beim allerersten Kampf gegeneinander dachte Centineo noch er hätte eine Chance, doch dann musste er ziemlich schnell feststellen, dass er nicht mit seinem On-Screen-Rivalen mithalten kann: »[...] dann hat er richtig losgelegt – das war der reinste Wahnsinn.«
Die Lieblingscharaktere aus der Kindheit
Natürlich mussten wir an dieser Stelle auch nachfragen, mit welchen Helden sich die Stars denn in ihrer Jugend durch die Kämpfe geboxt haben. Ihre Antworten fallen dabei natürlich sehr unterschiedlich aus, Ryu scheint bei einigen von ihnen aber besonders beliebt zu sein. Denn er wird gleich dreimal genannt:
Noah Centineo: »Als Kind habe ich als Blanka gespielt. Auch heute noch. Ich spiele, glaube ich, immer als Blanka.«
Andrew Koji: »Ryu. Ich habe mit Ryu gespielt.«
Callina Liang (Chun-Li): »Normalerweise Chun-Li, aber wenn ich mich mal nicht so gut in Form fühle, weil sie schwer zu steuern ist, nehme ich Ryu, denn, na ja … man drückt einfach wie wild auf die Knöpfe und dann gewinnt er immer.«
Cody Rhodes: »Ich hatte drei Charaktere, ich hatte eine kleine Rotation, und als man jünger war, war es einfacher, mit E. Honda oder Blanka zu spielen, weil man einfach auf den Knopf hämmerte, jemanden mit einem Stromschlag traf oder ihm 100 Ohrfeigen verpasste. Aber ich habe es trotzdem gemacht, weil ich so ein großer USA-Fan war und immer gut mit Guile spielen wollte. Und schon in jungen Jahren hatte ich das Gefühl, ziemlich gut zu sein. Ich schaffte es bis nach Thailand, ich schaffte es bis zu Bison, ich konnte mich gut bewegen.«
Andrew Schulz: »Als Kind habe ich mit Ryu gespielt, weil ich Taekwondo gemacht habe und einen weißen Gi [Anzug – Anm. d. Red.] trug, und ich wollte all die coolen Sachen machen, die Ryu in seinem weißen Gi gemacht hat. Er war also derjenige, der mir am meisten ähnelte, fand ich.«
Mit welchen Figuren habt ihr in eurer Kindheit immer gerne gespielt? Hat sich das mittlerweile geändert? Schreibt es uns gerne in die Kommentare.
Street Fighter könnt ihr euch seit dem 15. Oktober in den deutschen Kinos anschauen. In der obigen Linkbox findet ihr auch noch einmal unsere Filmkritik. Entertainment-Redakteurin Franzi würde sich am liebsten jetzt wieder eine Super Nintendo kaufen, nur um Street Fighter 2 noch einmal zu spielen.
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