Steve Jobs hatte in seinem Leben wohl einige geniale Ideen. Das muss man wohl auch zugeben, wenn man keine Apple-Produkte nutzt. Immerhin ist, hat das iPhone die Grundlage für die meisten modernen Smartphones gelegt.
Nicht nur das: Steve Jobs hat vor 26 Jahren eine Idee vorgestellt, die bis heute noch einige PC-Besitzer erfreuen würde, wenn sie jemand umsetzt. So geht es zumindest mir.
Eine Tür im PC (oder Mac)
Jobs’ geniale Idee: Im Jahr 1999 hat Steve Jobs den Power Mac G4 vorgestellt. Ein Gerät, das Tower-PCs, wie wir sie heute immer noch nutzen, damals schon sehr ähnlich war.
Doch der G4 hatte eine besondere Eigenschaft, die seither nur wenige PCs hatten, obwohl es für viele Nutzer sicher praktisch wäre. Steve Jobs hat sie damals angekündigt, wie folgt:
Ich denke, wir haben die unglaublichste Accessibility in der Branche. Wisst ihr, wie wir das Feature nennen? Eine Tür.
Daraufhin öffnete Jobs die Tür des G4 und zeigt damit, dass an der aufklappenden Tür das Mainboard befestigt war. Man hat also die Tür samt Mainboard, CPU, RAM aufgeklappt, sodass die Hardware waagerecht auf dem Tisch steht.
Den Auftritt von Jobs seht ihr hier:
Link zum Reddit-Inhalt
Warum das ganze? Ganz einfach: Es ging um einen erleichterten Zugriff für Bastler, so Steve Jobs:
Unsere Pro-Kunden wollen Zugang. Sie wissen, dass hier tolle Technologien drin sind. Sie wollen Zugriff auf diese Technologie – jederzeit.
Die Menge war, dem Beifall nach zu urteilen, sehr begeistert von Jobs Idee. Doch leider hat sich die Idee nicht durchgesetzt.
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Wo sind die Aufklapp-PCs heute?
Einige von euch fragen sich jetzt vielleicht, ob neben dem G4 noch weitere solcher PCs gab und tatsächlich: Einige Hersteller haben das Design nachgeahmt. So zum Beispiel Zubehörhersteller Silentmaxx im Jahr 2005.
Unser Autor Marinus hatte sogar noch einen zu Hause stehen und hat ein Bild für euch gemacht:
Heutzutage findet man keine PCs oder Cases dieser Art. Doch woran liegt es? Sie galten immerhin als extrem benutzerfreundlich.
Einen offiziellen Grund konnten wir bei unserer Recherche nicht finden, doch es liegt nahe, dass die Entwicklungs- und Herstellungskosten zu hoch und die Nachfrage zu niedrig war.
RGB-PCs könnten ein Grund sein: Natürlich sind die bunten Lichter nicht direkt daran Schuld, dass sich Jobs Idee nicht durchgesetzt hat. Doch man könnte behaupten, dass Spieler einfach sehen wollen was in ihrem PC vor sich geht. Ein aufklappbarer PC wäre wahrscheinlich nicht so einsichtig, wie es viele PCs heutzutage sind.
Soll heißen: Spielern ist das Aussehen ihres PCs deutlich wichtiger als noch im Jahr 1999. Ob das wirklich das Ende für den Aufklapp-PC war, können wir allerdings nicht mit Sicherheit sagen.
Würdet ihr euren PC gerne aufklappen können, um Hardware schnell zu tauschen oder den PC leichter reinigen zu können? Schreibt es in die Kommentare!
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