Wenn man die Leute auf der Straße fragt, was sie sich da eigentlich ans Handgelenk geschnallt haben, hört man gefühlt immer die gleichen drei oder vier Markennamen. Man denkt bei smarten Uhren automatisch an die großen Ami-Konzerne, die klassischen Schweizer Traditionshäuser oder die üblichen Tech-Riesen aus Asien. Aber Finnland? Da haben die allerwenigsten eine Smartwatch im Kopf. Ich selbst kann spontan wahrscheinlich nicht mal drei finnische Marken aufzählen. Ausgerechnet bei den Uhren habe ich jetzt die Suunto Race 2 für mich entdeckt und muss nach mehr als ein Dutzend Modellen am Arm echt sagen, dass mich schon lange keine Uhr mehr so begeistert hat!
Hier gibt es die Suunto Race 2 zum Hammerpreis!Akkulaufzeit von bis zu einem ganzen Monat
Normalerweise gibt es bei Smartwatches eine ungeschriebene Regel: Hat die Uhr ein schickes, helles Display, hängt sie spätestens am zweiten Abend wieder am Ladekabel. Genau hier lässt die finnische Marke die Muskeln spielen und hat sich hier direkt das stärkste Argument geliefert. Die Suunto Race 2 schafft trotz eines richtig starken 1,5 Zoll großen AMOLED-Bildschirms (die Besten der Besten besitzen das selbe Display) eine Akkulaufzeit von 16 Tagen im normalen Alltag. Nutzt ihr sie nur als klassische Uhr, sind sogar 30 Tage drin.
Das Geheimnis dahinter ist die verbaute LTPO-Technik. Das Display aktualisiert sich nur dann mit voller Leistung, wenn ihr auch wirklich draufschaut, was massiv Strom spart. Und selbst wenn ihr draußen unterwegs seid und das Dual-Band-GPS voll aufdreht, macht der Akku erst nach 55 Stunden schlapp. Wer den Energiesparmodus nutzt, kommt auf bis zu 200 Stunden. Das ist für eine Uhr mit so einem brillanten Bildschirm ein unfassbarer Wert. Selbst unter Sport-Modellen ist das ein Wert, den nur die wenigsten schaffen!
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Navigation ganz ohne Smartphone
Was für mich zu den absoluten Must-Haves zählt, dennoch nur wenige Smartwatches haben, ist der Fokus weg vom Handy. Früher waren die smarten Uhren eine Erweiterung zum Smartphone, heute sehe ich sie aber als alleinstehende Instanz und das sollte sie auch sein. Deswegen begeistert mich die Suunto Race 2 umso mehr, denn die Uhr bietet von Haus aus 32 Gigabyte Speicherplatz, auf den ihr euch kostenlos detaillierte Offline-Karten herunterladen könnt. Wenn ihr also tief im Wald unterwegs seid und euer Handy längst das Netz verloren hat, navigiert ihr ganz entspannt über das Display der Uhr weiter.
Besonders angenehm ist dabei die Bedienung. Neben dem kratzfesten Saphirglas und dem Touchscreen gibt es an der Seite eine kleine mechanische Krone. Wer beim Sport schon mal mit schwitzigen Händen vergeblich auf einem nassen Display herumgetippt hat, wird dieses kleine Rädchen zum Scrollen und Zoomen auf der Karte lieben. Ob ihr euch dabei für die 76 Gramm schwere Edelstahl-Variante oder die leichtere Titan-Version mit 65 Gramm entscheidet, bleibt Geschmackssache.
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Alle Gesundheitsfunktionen, die ich als brauchbar ansehe
Die Finnen pfeifen auf unwichtigen Lifestyle-Schnickschnack und verbauen stattdessen einen komplett neuen optischen Sensor auf der Rückseite, der mit sechs LEDs und vier Fotodetektoren euren Puls mit extremer Präzision misst.
Das Teil durchleuchtet euch quasi rund um die Uhr:
- Schlafanalyse: Nachts checkt die Uhr nicht nur, wie lange ihr pennt, sondern zerlegt euren Schlaf haarklein in Tiefschlaf, Leichtschlaf und REM-Phasen.
- HRV (Herzfrequenzvariabilität): Während ihr schlummert, analysiert die Uhr die feinen zeitlichen Abstände zwischen euren Herzschlägen. Morgens seht ihr dann direkt, ob sich euer Körper vom letzten Training erholt hat oder ob ihr noch auf dem Zahnfleisch geht.
- Eure persönliche Tankanzeige: Die sogenannte Ressourcen-Funktion vergleicht eure Belastung mit euren Erholungsphasen und zeigt euch an, wie viel Energie ihr aktuell wirklich im Tank habt.
- Sauerstoff und Fitness-Alter: Ein Sensor für den Blutsauerstoff (SpO2) ist natürlich auch an Bord. Richtig spannend ist aber die Berechnung eurer VO2max. Die Uhr wertet eure Ausdauer aus und knallt euch euer sogenanntes Fitness-Alter vor den Latz.
- Training auf Profi-Niveau: Wer es genau wissen will, kriegt sogar Schätzungen zur Laktatschwelle, die Trainingsbelastung (TSS) und berechnete Erholungszeiten nach dem Workout ausgespuckt.
Nicht jeder wird die Suunto lieben
Die Uhr ist nicht für jeden gemacht. Mit fast fünf Zentimetern Durchmesser ist sie ein ziemlich wuchtiges Gerät. Auch wenn die Titan-Version angenehm leicht ist, wirkt sie an schmalen Handgelenken sehr dominant. Außerdem ist sie eine absolut kompromisslose Sportuhr. Wer auf smarte Alltagsfunktionen wie das kontaktlose Bezahlen per NFC an der Supermarktkasse hofft, wird enttäuscht. Wer aber einen extrem ausdauernden, präzisen und robusten Begleiter für den Sport sucht, wird mit diesem Modell aus Finnland mehr als glücklich.
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