Brauchen wir gar nicht drüber reden: ordentlicher Raumklang ist immer besser als ordentlicher Stereo-Sound. Nichtsdestotrotz schätze ich an der Teufel Cinebar 22, dass nicht versucht, Raumklang zu simulieren, sondern stattdessen lieber starkes Stereo bietet.
Die Soundbar und ihr Subwoofer geben niemals vor, mehr zu sein, als sie sind. Das finde ich so ehrlich wie bemerkenswert, zumal der Sub ausgezeichnete Arbeit leistet – und das ist bei Filmen pures Gold wert.
Transparenzhinweis: Teufel hat mir die Cinebar 22 für den Test kostenfrei zur Verfügung gestellt. Teufel hatte keinen Einfluss auf den Artikelinhalt und bekam keine Einsicht vor Erscheinen des Tests. Es bestand keine Verpflichtung zu einem Testbericht.
Teufel Cinebar 22: Design und Verarbeitung
Beim Design ist gerade bei Soundbars weniger mehr. In diese Kerbe schlägt auch Teufels Klangstange. Ein wahlweise weißes oder schwarzes Gehäuse aus Kunststoff mit einem Metallgitter. Durchbrochen wird die Optik – zumindest bei meiner weißen Variante – durch das schwarze Display. Die Verarbeitung ist dem Preis angemessen. Sprich: Der Kunststoff ist von ordentlicher Qualität, haut mich aber nicht vom Hocker. Nachfolgend die Abmessungen (B x H x T):
- Soundbar: 100 x 7,8 x 14,7 cm; Gewicht: 5,1 kg
- Subwoofer: 12 x 42 x 42 cm; Gewicht: 7,7 kg
Anschlussseitig legt die Cinebar 22 vor, denn im Gegensatz zu vielen Konkurrenten gibt's hier mehr Verbindungen fürs Geld. In der Regel reicht heutzutage ein HDMI-Port (mit eARC) aus, Auswahl zu haben ist jedoch nie verkehrt.
- 2x HDMI
- AUX
- Cinch
- Optisch
- USB
- Power
- Bluetooth
Am Subwoofer dürft ihr außerdem den Volume-Level per Drehregler anpassen und die Platzierung angeben, was je nach Einstellung die Bassverteilung anpasst und ändert.
Auch wenn Soundbars, egal ob mit oder ohne Sub, oftmals gleich aussehen, stecken die Unterschiede in den Details.
- Der Subwoofer ist mit 12 Zentimetern Breite relativ schmal gehalten. Dem Klang tut das freilich keinen Abbruch, aber das hat den immensen Vorteil, dass er unter viele Sofas passt. Gerade in kleinen Räumen ist das ein großer Gewinn.
- Im Gegensatz zum Metallgitter bei der Soundbar selbst, ist der Subwoofer mit grauem Stoff bespannt.
- Upfiring-Speaker sind nicht vorhanden, die zusätzlich Schall nach oben abgeben. Gerade im Hinblick auf Dolby Atmos respektive Raumklang ist das schade, besonders für einen Preis von 600 Euro. Ja, die Höhen der Cinebar 22 klirren nicht, aber hier ist wortwörtlich Luft nach oben.
- Die Fernbedienung könnte hochwertiger sein. Es mag nur eine Kleinigkeit sein, aber im Vergleich zu anderen Teufel-Produkten (etwa dem früheren Cinedeck) ist das Kunststoffgehäuse ein Downgrade. Da hat die der Sharp Q HT-SBW55121 meiner Hand mehr geschmeichelt.
Auf der nächsten Seite geht’s ans Eingemachte: Wie schlägt sich die Teufel Cinebar 22 im Kino und bei Musik?

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