Teufel Cinebar 22 im Test: Die Soundbar macht das einzig Richtige und setzt vollends auf Stereoklang

Insbesondere der Bass und die Verständlichkeit von Dialogen stechen hervor.

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Optisch wie haptisch liefert die Soundbar ab, übertrifft allerdings keine meiner Erwartungen. Die wichtigste Disziplin ist und bleibt aber der Klang.

Teufel Cinebar 22: So klingt die Soundbar bei Filmen und Musik

Um den Kinoklang zu testen, habe ich mittlerweile eine ausgesuchte Auswahl an Filmen. Zuerst lege ich »Dune« ein, um ein bisschen Arrakis zu genießen. Die dumpfen Winde auf dem Wüstenplaneten gehen gerade bei bassstarken Audiogeräten ordentlich in den Bauch …

… und so auch bei der Cinebar 22. Der Sub brummt in tiefsten Tönen; er ist weder zu flach noch zu trocken. Gerade solche seichten, fast beiläufigen Effekte mit der richtigen Intensität wiederzugeben, ist eine Kunst.

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»The Last Witchhunter« mit Vin Diesel ist sicher nicht mein Lieblingsfilm, aber die Abmischung der Kampfszenen eignet sich wunderbar zum Probehören.

  • Monstergekreische grölt schön tief, dank des Subwoofers, der stets genau weiß, wie tief er reingehen muss.
  • Klingen, die auf unterschiedliche Oberflächen prallen, sind gut austariert. 

Der Fantasy-Actioner bringt die Cinebar 22 nicht ins Schleudern – vor allem wegen des ausgezeichneten Stereo-Sounds.

Wie gut (oder nicht) die Cinebar 22 in Sachen Raumklang ist, zeigt »Top Gun: Maverick«. Der Streifen lohnt sich deshalb, weil dort im gesamten Raum Düsenjets über den Bildschirm zischen. Hier ist dann für die Soundbar auch eine Grenze erreicht.

Der Raumklang ist begrenzt, weil die Upfiring-Speaker fehlen. Dass ich dem Duo mit diesem Film keinen Gefallen tue, war mir von vornherein klar. Ich möchte dennoch eine Sache positiv hervorheben.

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Anstatt mittels Software »falschen« Raumklang zu suggerieren, konzentrierte man sich bei Teufel wohl vornehmlich auf den Stereo-Sound – und der scheppert. Das ist meiner Meinung nach die richtige Entscheidung gewesen.

Ebenfalls top: Durch einen hochwertigen und in den Fokus gerückten Center verstehe ich Dialoge auch bei großem Getöse immer noch gut. Und viele von uns wissen, wie ärgerlich schlecht verständliche Dialoge sind.

Zum Schluss noch zwei Takte zur Musik. Logisch, Soundbar und Sub sollen vor allem im Heimkino glänzen. Für mich ist allerdings auch wichtig, wie sauber sie Musik wiedergeben – und nicht jede Klangstange brilliert darin.

Im Musik-Preset tönt die Cinebar 22 herrlich warm. Natürlich ließ ich es mir nicht nehmen, zuerst einen basslastigen Song einzulegen. Der bestätigt: Jawollo, der Subwoofer gibt sich keine Blöße.

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Was Pop- und alltagstaugliche Musik angeht, habe ich rein gar nichts auszusetzen – dem Stereoklang sei Dank.

  • »Modern Crusaders« von Enigma spielt so gediegen auf, wie ich es mir wünsche.
  • Selbst bei den schrillen Hochtönen der Bläser aus Bradios »Flyers« kommt die Soundbar nicht ins Schlingern.

Erst bei der Soundstage zeigen sich dann die Limitationen der fehlenden Upfiring-Speaker und der Fokus auf den Stereoklang. Hier gehen dann Details verloren und Live-Auftritte wirken nicht so luftig. Hier suche ich dann aber auch das Haar in der Suppe.

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Wissenswertes zum Test
So habe ich getestet

Die Teufel Cinebar 22 war fünf Tage im Einsatz. Ich habe sowohl Filme, Serien und Musik als auch Spiele getestet.

Spezifikationen
  • System: 5.1-Soundbar-System mit externem, drahtlosem Subwoofer
  • Audioformate: Dolby Atmos, Dolby Digital, DTS Digital Surround, DTS:X
  • Anschlüsse: 2x HDMI, AUX, Cinch, Optisch, USB, Power, Bluetooth
  • Streaming: Bluetooth 5.3
  • Bedienung: Touchbedienung am Gehäuse, Fernbedienung
  • Maße (HxBxT): Soundbar: 100 x 7,8 x 14,7 cm, Subwoofer: 12 x 42 x 42 cm
  • Gewicht: Soundbar: 5,1 kg, Subwoofer: 7,7 kg
Preis und Verfügbarkeit

Die Teufel Cinebar 22 ist für 600 Euro im Handel erhältlich. Wahlweise könnt ihr das Set für 900 Euro mit zwei Rear-Speakern kaufen. Ein potenterer Subwoofer berappt euch jeweils auf Wunsch 100 Euro mehr.

Die Teufel Cinebar 22 ist für euch, wenn …

  • ihr eure alte Cinebar 11 hörbar upgraden wollt.
  • euch Rundumklang oder Dolby Atmos nicht so wichtig sind.
  • ihr Wert auf hochwertigen Stereoklang legt.

Mögliche Alternativen zur Teufel Cinebar 22:

  • Sharp Q HT-SBW55121: Meine Referenz-Soundbar spielt in derselben Nachbarschaft, bietet allerdings besseren Surroundsound und Dolby Atmos. Der Subwoofer ist nur ein Fitzelchen schlechter, dafür zahlt ihr aber auch 100 Euro weniger.
  • Nubert nuPro AS-2500: Wenn euch der Subwoofer zu viel ist, empfehle ich Nuberts Soundbar. Die ist zwar größer, gleicht mit ihrem Klangkörper aber den fehlenden Sub aus. Für 500 Euro bekommt ihr unverschämt guten Klang in der Preisklasse.

Die Teufel Cinebar 22 ist nach Jahren endlich eine neue Iteration der beliebten Soundbar-Modelle. Und ich bleibe auch in Zukunft dabei: Kauft ihr euch eine Klangstange von Teufel, macht ihr definitiv nichts verkehrt.

Wahr ist aber auch, dass die Konkurrenz nicht schläft. Der Preis von 600 Euro ist mir einen Ticken zu hoch, für 500 Euro hätte ich die Cinebar 22 bedenkenlos durchgewunken. So bleibt am Ende eine wirklich potente Soundbar, die allerdings auch keine Wände einreißt.

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