Seit rund zehn Jahren zocken Fans The Witcher 3: Wild Hunt. Der Modder PureDark sorgt nun dafür, dass das Spiel im Jahr 2026 flüssiger läuft als je zuvor: Seine neue Mod implementiert DLSS 4.5 mit Dynamic Multi Frame Generation – Technologien, die zum ursprünglichen Erscheinungstermin schlicht noch nicht existierten.
Das Ganze kommt aber auch mit zwei Haken. Wer profitieren will, braucht eine GPU der RTX-50-Serie sowie ein aktives Patreon-Abonnement bei PureDark. Das »Supporter«-Tier startet bei fünf US-Dollar pro Monat.
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Die Witcher-3-Mod hat einen Sweetspot
Immerhin zeigen erste Tests auf einer RTX 5070 Ti mit Raytracing-Ultra-Einstellung des YouTubers Gaming DJ, dass die reinen Fps-Versprechen eingehalten werden.
Beim Basiswert von 30 Fps geht es im 2x-Modus hoch auf 60 Fps, im 3x-Modus auf 90 Fps und bei 6x auf 180 Fps.
- Die Zahlen klingen imposant, aber wie üblich gilt bei sämtlichen Frame-Gen-Verfahren: Je höher der Ausgangswert ist, desto »sauberer« sieht der Spaß dann auch mit zwischenberechneten Bildern aus.
- Der YouTuber selbst empfiehlt den 3x-Modus als »Sweet Spot« zwischen hinzugefügten Frames und sauberen Texturen.
- Wer dagegen auf 6x hochdreht, muss mit Nebenwirkungen rechnen: Rund um Figuren und Menüelemente zeigen sich Texturverzerrungen, die sich nicht mehr wegdiskutieren lassen.
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Wccftech weist darauf hin, dass es sich bei der Mod um den allerersten Build handelt – PureDark dürfte diese Schwächen (hoffentlich) in späteren Versionen angehen.
Streamline 1.x gegen 2.11.1
CD Projekt RED veröffentlichte The Witcher 3 im Mai 2015 – mehr als drei Jahre, bevor Nvidia DLSS im Februar 2019 erstmals an den Start brachte.
Erst das sogenannte »Next-Gen Update« im Dezember 2022 holte DLSS Super Resolution, Frame Generation, Reflex und weitere technische Spielereien in die offene Welt.
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Das damals integrierte »Streamline«-SDK – dabei handelt es sich um eine Nvidia-Schicht zwischen Spiel-Engine und DLSS-Features – liegt bei Version 1.x und ist mit »Multi Frame Generation« (kurz: MFG) nicht kompatibel.
- Multi Frame Generation setzt hingegen mindestens Version 2.7.3 voraus. PureDarks Mod tauscht daher kurzerhand die veraltete Bibliothek gegen Streamline 2.11.1 aus und schaltet damit MFG sowie Dynamic MFG auf RTX-50-GPUs frei.
Die Installation der auf Patreon erhältlichen PureDark-Mod selbst erfolgt in wenigen Schritten. Nachdem ihr die ZIP-Datei ins Verzeichnis »The Witcher 3\bin\x64_dx12« entpackt habt, müsst ihr nur noch DLSS in den Spieleinstellungen aktivieren und das Witcher-3-interne DLSS FG deaktivieren.
Danach reicht das Betätigen der »Ende«-Taste auf eurer Tastatur, um ins Mod-Menü zu gelangen und den jeweiligen Modus zur Frame Generation zu aktivieren.

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