Über 10 Jahre nach dem Release von The Witcher 3 könnt ihr eure FPS locker verdreifachen, aber nur gegen Bezahlung und mit der richtigen Hardware

Eine neue Mod bringt DLSS 4.5 mit Dynamic Multi Frame Generation in The Witcher 3 – erfordert aber eine RTX-50-GPU und ein Patreon-Abo bei 5 US-Dollar pro Monat.

Der Modder PureDark ersetzt Witcher 3s veraltetes Streamline-SDK durch Version 2.11.1 und schaltet damit DLSS 4.5 MFG frei. (© CD Projekt Red) Der Modder PureDark ersetzt Witcher 3s veraltetes Streamline-SDK durch Version 2.11.1 und schaltet damit DLSS 4.5 MFG frei. (© CD Projekt Red)

Seit rund zehn Jahren zocken Fans The Witcher 3: Wild Hunt. Der Modder PureDark sorgt nun dafür, dass das Spiel im Jahr 2026 flüssiger läuft als je zuvor: Seine neue Mod implementiert DLSS 4.5 mit Dynamic Multi Frame Generation – Technologien, die zum ursprünglichen Erscheinungstermin schlicht noch nicht existierten.

Das Ganze kommt aber auch mit zwei Haken. Wer profitieren will, braucht eine GPU der RTX-50-Serie sowie ein aktives Patreon-Abonnement bei PureDark. Das »Supporter«-Tier startet bei fünf US-Dollar pro Monat.

Video starten 2:45 The Blood of Dawnwalker: Das Mittelalter-Rollenspiel von ehemaligen Witcher-Entwicklern verrät endlich mehr über seine Story

Die Witcher-3-Mod hat einen Sweetspot

Immerhin zeigen erste Tests auf einer RTX 5070 Ti mit Raytracing-Ultra-Einstellung des YouTubers Gaming DJ, dass die reinen Fps-Versprechen eingehalten werden.

Beim Basiswert von 30 Fps geht es im 2x-Modus hoch auf 60 Fps, im 3x-Modus auf 90 Fps und bei 6x auf 180 Fps.

  • Die Zahlen klingen imposant, aber wie üblich gilt bei sämtlichen Frame-Gen-Verfahren: Je höher der Ausgangswert ist, desto »sauberer« sieht der Spaß dann auch mit zwischenberechneten Bildern aus.
  • Der YouTuber selbst empfiehlt den 3x-Modus als »Sweet Spot« zwischen hinzugefügten Frames und sauberen Texturen.
  • Wer dagegen auf 6x hochdreht, muss mit Nebenwirkungen rechnen: Rund um Figuren und Menüelemente zeigen sich Texturverzerrungen, die sich nicht mehr wegdiskutieren lassen.
Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt von YouTube, der den Artikel ergänzt.
Du kannst ihn dir mit einem Klick anzeigen lassen und wieder ausblenden.

Ich bin damit einverstanden, dass mir Inhalte von YouTube angezeigt werden.

Personenbezogene Daten können an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.

Link zum YouTube-Inhalt

Wccftech weist darauf hin, dass es sich bei der Mod um den allerersten Build handelt – PureDark dürfte diese Schwächen (hoffentlich) in späteren Versionen angehen.

Streamline 1.x gegen 2.11.1

CD Projekt RED veröffentlichte The Witcher 3 im Mai 2015 – mehr als drei Jahre, bevor Nvidia DLSS im Februar 2019 erstmals an den Start brachte.

Erst das sogenannte »Next-Gen Update« im Dezember 2022 holte DLSS Super Resolution, Frame Generation, Reflex und weitere technische Spielereien in die offene Welt.


The Witcher 3 Next Gen: Die 7 wichtigsten Unterschiede zum Original


Das damals integrierte »Streamline«-SDK – dabei handelt es sich um eine Nvidia-Schicht zwischen Spiel-Engine und DLSS-Features – liegt bei Version 1.x und ist mit »Multi Frame Generation« (kurz: MFG) nicht kompatibel.

  • Multi Frame Generation setzt hingegen mindestens Version 2.7.3 voraus. PureDarks Mod tauscht daher kurzerhand die veraltete Bibliothek gegen Streamline 2.11.1 aus und schaltet damit MFG sowie Dynamic MFG auf RTX-50-GPUs frei.

Die Installation der auf Patreon erhältlichen PureDark-Mod selbst erfolgt in wenigen Schritten. Nachdem ihr die ZIP-Datei ins Verzeichnis »The Witcher 3\bin\x64_dx12« entpackt habt, müsst ihr nur noch DLSS in den Spieleinstellungen aktivieren und das Witcher-3-interne DLSS FG deaktivieren.

Danach reicht das Betätigen der »Ende«-Taste auf eurer Tastatur, um ins Mod-Menü zu gelangen und den jeweiligen Modus zur Frame Generation zu aktivieren.

zu den Kommentaren (1)

Kommentare(2)
Kommentar-Regeln von GameStar
Bitte lies unsere Kommentar-Regeln, bevor Du einen Kommentar verfasst.

Nur angemeldete Benutzer können kommentieren und bewerten.