Lieber 26 als 24 Grad: Warum dieser Trick bei Hitze hilft

Alex ist ein Mann der Wissenschaft. Kein Wunder, dass seine Lösung gegen Hitze mit einem erstaunlichen Prinzip arbeitet.

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Alex: Raumluftentfeuchter

Ein Hygrometer sorgt für ein besseres Raumklima. (Bildquelle Adobe: Firefly, KI-generiert; Prompt: Alexander Köpf) Ein Hygrometer sorgt für ein besseres Raumklima. (Bildquelle Adobe: Firefly, KI-generiert; Prompt: Alexander Köpf)

Alexander Köpf: Mein auf den ersten Blick vielleicht widersprüchlichster Tipp während Hitzewellen fürs Schlafzimmer: Ich habe dort lieber 26 Grad bei trockener Luft als 24 Grad bei hoher Luftfeuchtigkeit.

Der Grund ist denkbar simpel: Denn die Temperatur allein entscheidet nicht darüber, wie warm oder heiß sich ein Raum anfühlt. Ist die Luft nämlich sehr feucht, verdunstet Schweiß einfach schlechter. Doch dieser Verdunstungsprozess ist ein wichtiger Teil unserer körpereigenen Kühlung.

Seit wir im Schlafzimmer während längerer Hitzewellen einen Raumluftentfeuchter nutzen, merke ich den Unterschied ziemlich deutlich – und meine Frau auch.

Das Gerät senkt die Temperatur nicht. Ganz im Gegenteil sogar: Im Betrieb steigt sie leicht, meist um etwa zwei Grad. Doch dafür sinkt die Luftfeuchtigkeit drastisch.


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Für mich sind 26 Grad bei etwa 45 Prozent Luftfeuchte deshalb oft weitaus erträglicher als 24 Grad bei deutlich über 60 Prozent.

Keine Frage, eine Klimaanlage ersetzt das freilich nicht. Wenn der Raum gleichzeitig stark aufgeheizt und die Luft dabei ohnehin trocken ist, bringt der Entfeuchter nicht nur nichts, sondern er kostet lediglich sinnlos Strom und produziert zusätzlich Wärme.

Bei schwüler Luft kann er das Raumgefühl jedoch spürbar verändern – und das ist bei uns wohl aufgrund der Nähe zu einem Fluss und einem See relativ oft der Fall.

Daher schaue ich im Sommer mittlerweile eher auf ein Hygrometer als auf ein Thermometer.

Jetzt seid ihr gefragt: Mit welchen Klimageräten und Tricks habt ihr den Sommer überstanden? Erzählt es uns gerne in den Kommentaren.

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