In den USA profitiert ein Job massiv von KI: Gerade suchen alle händeringend Experten für Cybersicherheit

Wo andere Mitarbeiter durch KI ersetzen, werden sie an anderer Stelle unverzichtbar.

KI-Tools wie ChatGPT werden zunehmend auch von Kriminellen verwendet. Firmen suchen Experten, um der Bedrohung her zu werden. (Bildquelle: AdobeStock Squtye) KI-Tools wie ChatGPT werden zunehmend auch von Kriminellen verwendet. Firmen suchen Experten, um der Bedrohung her zu werden. (Bildquelle: AdobeStock Squtye)

Während die Welt noch über die unberechenbaren Gefahren der Künstlichen Intelligenz diskutiert, hat genau diese Furcht einen unerwarteten Goldrausch auf dem Arbeitsmarkt in den USA ausgelöst.

Wie die New York Times berichtet, reißen sich Unternehmen in den USA aktuell händeringend um Experten für Cybersicherheit.

Der Grund: Die Angst vor immer raffinierteren, KI-gesteuerten Hackerangriffen und Sicherheitslücken, die von KI entdeckt und von Kriminellen ausgenutzt werden.

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Die Angst vor dem perfekten KI-Angriff

Die treibende Kraft hinter der Entwicklung ist laut dem Bericht eine Panik, die in den Chefetagen um sich greift. »Es hat mit Angst zu tun«, zitiert die Zeitung einen Brancheninsider.

Cyberkriminelle nutzen vermehrt KI-Tools, um täuschend echte Phishing-Kampagnen zu automatisieren, Schadsoftware in Sekunden umzuprogrammieren und Sicherheitssysteme auszutricksen.

Klassische IT-Abteilungen sind diesen neuen, hochkomplexen Bedrohungen oft kaum noch gewachsen, weshalb Unternehmen in den USA mittlerweile händeringend nach spezialisierten Cybersecurity-Experten suchen, um die Abwehr zu verstärken und auf neue Angriffe besser vorbereitet zu sein.

Auch wenn KI-Firmen wie Anthropic oder OpenAI ihre Modelle zur Erkennung von Sicherheitslücken noch unter Verschluss halten, wird KI von Kriminellen vermehrt eben dazu genutzt. Die Folge: Ein Wettlauf, wer Sicherheitslücken als Erstes entdeckt.

Stark steigende Gehälter als Folge

Die Folge dieses Wettrüstens ist laut der New York Times ein beispielloser Bieterwettstreit. Laut dem Bericht explodieren die Einstiegsgehälter für Sicherheitsspezialisten, während erfahrene Analysten Summen fordern können, die noch vor wenigen Jahren undenkbar waren.

Um dennoch eine Chance zu haben, locken US-Firmen mittlerweile mit hohen Boni, flexiblen Arbeitszeiten und schnellen Aufstiegschancen.

Während viele Unternehmen in Bereichen wie Kundenservice, Copywriting oder bei der Programmierung Stellen streichen, weil KI diese Aufgaben zunehmend effizient übernimmt, trotz des Cyber-Abwehr-Trends.

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Allein im ersten Quartal sind laut der Jobsuche-Plattform Glassdoor die offenen Stellen um elf Prozent gegenüber dem Vorjahr gestiegen, und ein Ende scheint erst einmal nicht in Sicht.

Während große Unternehmen wie Microsoft, Amazon oder IBM große Entlassungswellen vollzogen oder angekündigt haben, geht die Suche nach Sicherheitsexperten unvermindert weiter.

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