Für inzwischen sieben Schauspieler wurde es zu einer der größten Adelungen ihrer gesamte Karriere, in die Rolle des legendären Spezialagenten James Bond zu schlüpfen. Laut einem Audio-Kommentar von Regisseur John McTiernan auf der DVD von Die Thomas Crown Affäre kam diese Ehre aber mit absurden Restriktionen - zumindest im Falle von Pierce Brosnin.
Der durfte nämlich sieben Jahre lang in keinem Film einen Smoking tragen, und das führte zu einer merkwürdigen Szene.
Stilbewusst, aber nur als James Bond
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Pierce Brosnin schlüpfte von 1995 bis 2002 in die Rolle von 007 und veröffentlichte vier Filme: GoldenEye (1995), Der Morgen stirbt nie (1997), Die Welt ist nicht genug (1999) und Stirb an einem anderen Tag (2002). Wie aus dem Audiokommentar von McTiernan hervorgeht, durfte Pierce Brosnin mindestens für diesen Zeitraum in anderen Filmen keine Smokings tragen.
Dieses Verbot wirkte sich auch auf eine Szene in seinem Film Die Thomas Crown Affäre aus. Der Milliardär Thomas Crown (Pierce Brosnin) befindet sich auf einer hochkarätigen Black and White Party, auf der getreu dem Namen nur schwarz und weiß getragen wird. Mit Pierce Brosnin als Hauptdarsteller war das aber nicht möglich und der eigentlich stilbewusste Playboy Thomas Crown musste den Dresscode brechen.
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Anstatt eines eleganten schwarzen Smokings, wie ihn auch die anderen männlichen Gäste haben, trägt Brosnin einen dunkelblauen Anzug mit offenem Kragen und einer geöffneten, herunterhängenden Fliege. Da die Szene dunkel ist, fällt es nicht sofort auf. Doch habt ihr es einmal bemerkt, ist es ein wirklich lustiges Detail.
Ob diese Regel auch für frühere Darsteller galt, ist nicht bekannt. MGM wollte damit offenbar verhindern, dass andere Produktionen für James-Bond-Filme gehalten werden oder sie unnötig von dem ikonischen 007-Look profitieren. Daher ist davon auszugehen, dass nicht nur Pierce Brosnin für eine bestimmte Zeit auf Smokings verzichten musste, sondern auch einige seiner Kollegen.
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