Jüngsten Berichten zufolge arbeitet Valve gleich an mehreren neuen Hardware-Produkten. Eines der spannendsten Projekte trägt den Codenamen »Fremont«. Laut Dataminern handelt es sich dabei um ein Gerät mit HDMI-CEC-Funktion mit Ähnlichkeiten zu ChromeOS – so seltsam das auch klingen mag.
Dass HDMI-CEC wichtig ist, deutet darauf hin, dass es sich hierbei um eine Konsole oder um eine TV-Streaming-Box à la Nvidia Shield handeln könnte – oder eben um eine Kombination aus beiden.
Sollte Valve wirklich eine Konsole entwickeln, freue ich mich tierisch darauf. Es wäre die erste Konsole, die ich mir seit Jahren kaufen würde.
Warum eine neue Steam Machine gar nicht abwegig wäre
Valve hat schon etwas Erfahrung mit Gaming-PCs im Konsolenformat sammeln können. Vor etwa 10 Jahren sind die Steam Machines erschienen. Leider waren diese kein Erfolg. Ein großes Hindernis für viele war die Nutzung von einem auf Linux basierten Betriebssystem. 2016 wurden sie schließlich eingestellt.
Heute ist die Situation anders: Das Steam Deck hat Gaming auf Linux massentauglich gemacht und immer mehr Entwickler optimieren ihre Spiele für Valves Handheld. Eine neue Steam Machine könnte eine plausible Alternative zu Konsolen oder gar zum Gaming-PC werden.
- Valve kann die Kosten der Konsole mit Softwareverkäufen über Steam subventionieren. So könnte die hypothetische Konsole für einen günstigeren Preis verkauft werden.
- Valve hat mit dem Steam Deck und den alten Steam Machines besonders viel Erfahrung sammeln können.
- Gerüchten zufolge befindet sich ein neuer Steam Controller in Entwicklung. Dieser eignet sich potenziell als Hardware-Bundle mit »Fremont«.
Meine drei Wünsche für eine neue Steam Machine
Wenn mir Valve drei Wünsche erfüllen kann, werde ich mir die Konsole sofort kaufen. Viel mehr braucht es nicht.
SteamOS als Betriebssystem: Das klingt logisch, dass eine neue Steam Machine dasselbe Betriebssystem wie das Steam Deck verwenden sollte, aber leider könnte es auch anders kommen.
- Laut ersten Leaks soll das Betriebssystem »Ähnlichkeiten zu ChromeOS« haben. Noch ist nicht klar, was damit gemeint ist. Es ist möglich, dass Fremont ChromeOS als Betriebssystem mit dem Steam Client on top verwendet.
- Somit wäre das also eher eine TV-Box für Steam Link und keine eigenständige Konsole.
12:17
Steam Link - Spiele-Streaming leicht gemacht - Spiele-Streaming leicht gemacht
Schnellere Hardware als beim Steam Deck: Das Steam Deck hinkt mit seiner RDNA2-APU schon heute hinterher. Eine schnellere Hardware ist daher wünschenswert. Eine neue Steam Machine müsste sich immerhin keine Sorgen wegen der Akkulaufzeit machen, weshalb mehr Leistung durchaus als sinnvoll erscheint.
- AMD Strix Point-APU
- mindestens 24 GByte RAM
- Ausreichend großer Heatsink mit aktiver Lüftung für einen leisen Betrieb
Ein Preis zwischen 400 und 600 Euro: Ist das vielleicht schon zu viel verlangt? Wie andere Konsolenhersteller könnte Valve den Preis einer Konsole über Software-Verkäufe subventionieren. Ferner würde Valve das Gerät selbst über Steam vertreiben, was zusätzlich Kosten spart.
- Eine besonders günstige Version mit 64 oder 128 GByte Speicher, der leicht erweitert werden kann, würde ich persönlich sehen.
- Als Höchstpreis sehe ich 600 Euro für eine Variante mit 512 GByte als realistisch an.
Und jetzt möchte ich von euch wissen: Was würdet ihr euch für eine neue Steam Machine wünschen? Ist ein solches Produkt in euren Augen überhaupt interessant? Welche Features sollte sie haben und welche Preise wären eurer Meinung nach angemessen? Wäret ihr enttäuscht, wenn es sich bei Fremont nur um eine neue TV-Box handeln würde? Schreibt es uns gerne in die Kommentare!
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