Um versteckte Kameras aufzudecken haben Wissenschaftler ein Smartphone-Gadget gebaut, das gerade mal 6 Euro kostet

Durch eine neue Funktionsweise soll die Erkennung von Kameras deutlich besser klappen.

Das Gadget wird direkt an das Smartphone angeschlossen. (Bild: KAIST) Das Gadget wird direkt an das Smartphone angeschlossen. (Bild: KAIST)

Die Kameratechnologie hat sich in den vergangenen Jahren stark weiterentwickelt. Mittlerweile lassen sich winzig kleine Linsen in nahezu jedem Objekt verstecken.

Eine Gruppe von Forschern hat nun ein praktisches Smartphone-Gadget entwickelt, das solche versteckten Kameras in Tests mit großer Zuverlässigkeit erkannt hat.

Neues Gadget ist supergünstig

Solche winzigen, versteckten Kameras sind in der Vergangenheit etwa in Hotelzimmern, Ferienwohnungen, Büros und öffentlichen Toiletten aufgetaucht. Die Linsen wurden dabei etwa in Bilderrahmen oder Ladegeräte integriert und waren von außen kaum sichtbar.

Es gibt eine ganze Reihe von Gadgets, die dabei helfen sollen, solche Kameras aufzuspüren. In der Regel wird dabei mit Licht gearbeitet. Auch sehr kleine Linsen reflektieren Licht und können so gefunden werden. Problematisch wird es allerdings, wenn die Linsen in reflektierende Oberflächen eingelassen werden.

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Wissenschaftler vom KAIST College of Engineering aus Südkorea haben nun eine Lösung für dieses Problem vorgestellt. Sie nennen ihr Gadget »SweepLED« und der Name nimmt gewissermaßen schon die Funktionsweise vorweg.

Das kleine Gerät wird am Handy befestigt und besteht in erster Linie aus einer Reihe von LEDs. Nun wird allerdings nicht das Handy bewegt. Stattdessen leuchten die LEDs in vorgefertigten Mustern. Mögliche Kameras werden so aus unterschiedlichen Blickwinkeln beleuchtet.

Nintendo Alarmo
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Der Nintendo-Wecker bietet eine Vielzahl von Wecktönen sowie Schlummermelodien. Mit dem integrierten Sensor erkennt er, ob ihr wirklich aufsteht – alternativ lässt es sich aber auch wie ein klassischer Wecker verwenden.

Über die Handykamera wird dabei ein Video aufgenommen, das dann wiederum von einer KI ausgewertet wird. In Tests konnten versteckte Kameras laut den Forschern in 94 Prozent der Fälle aufgespürt werden. Diese Zahl ist deutlich höher als bei herkömmlichen Gadgets dieser Art.


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Neben der hohen Funktionalität stand bei der Entwicklung auch der wirtschaftliche Aspekt im Fokus. Die Herstellung eines »SweepLED«-Geräts soll dabei umgerechnet nur knapp sechs Euro kosten. Damit würde sich das Gadget auch für den Massenmarkt anbieten und könnte für mehr Sicherheit in öffentlichen Räumen sorgen. Besonders relevant ist das für Frauen, die häufiger Opfer solcher Spionage-Attacken werden.


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