Seite 3: VR-Adapter Durovis Dive ausprobiert - Mit dem Smartphone für 50 Euro zur Oculus Rift

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Fazit

Dennis Ziesecke: Kann die Durovis Dive als Billiglösung für 50 Euro mit Branchengrößen wie der Oculus Rift oder Sonys Morpheus mithalten? Mit Sicherheit nicht. Das muss sie aus meiner Sicht aber auch gar nicht, zum Ausprobieren des VR-Effekts, als Spielerei mit einer neuen Technik und zum Beeindrucken von Freunden und Verwandten ist die Dive nämlich trotzdem sehr gut geeignet. Als ernsthafte VR-Lösung für Spieler allerdings bietet sich die Smartphone-Lösung nicht an, vor allem aufgrund der fehlenden Software. Störend ist auch die fummelige Handhabung und das nicht ganz ausgereifte Steuerungskonzept, wenn kein Bluetooth-Eingabegerät vorhanden ist.

Je nach Perspektive ist die Dive damit entweder nur ein überteuertes und unsauber verarbeitetes Spielzeug oder ein erster Schritt in die VR-Zukunft, wobei wir zu letzterem tendieren. Einen Nutzen bietet die Dive ungeachtet dessen immer: Vielfahrer, die täglich viel Zeit im Zug verbringen müssen, können ungestört 3D-Filme in gefühlter Kinogröße schauen - von den neugierigen Blicke um sich herum bekommt man so ja zum Glück nichts mehr mit.

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