Ein echtes Volks-Elektroauto für jedermann: Volkswagen will das Segment der günstigen E-Autos aufrollen und möchte sein geplantes 20.000-Euro-Einstiegsmodell unter dem traditionsreichen Namen ID.Up auf den Markt bringen.
Wie das spanische Fachportal Motor.es berichtet, soll der kompakte Stadtflitzer im September 2027 auf der IAA in München offiziell vorgestellt werden. Mit einer Reichweite von mindestens 250 Kilometern soll das E-Auto bezahlbare Elektromobilität in das Sortiment des Konzerns einführen.
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LFP-Akku und Rivian-Technik: Das steckt im neuen ID.Up
Um den anvisierten Preis von 20.000 Euro zu realisieren und dabei – wie von der Chefetage gefordert – profitabel zu bleiben, musste Volkswagen an den richtigen Stellschrauben drehen
Die technischen Eckdaten des ID.Up sind daher vollkommen auf den Einsatz in Städten zugeschnitten.
Laut dem aktuellen Bericht setzt VW auf einen kostengünstigen LFP-Akku (Lithium-Eisenphosphat) mit knapp unter 40 kWh Kapazität. Das soll für eine Reichweite von mindestens 250 Kilometern genügen.
Die Höchstgeschwindigkeit wird sich voraussichtlich bei 130 km/h einpendeln.
Trotz des Sparkurses soll das Modell technologisch auf dem neuesten Stand sein. So wird der ID.Up voraussichtlich von der neuen Software-Architektur profitieren, die Volkswagen im Rahmen des milliardenschweren Joint Ventures mit dem US-Hersteller Rivian entwickelt.
Um die Produktionskosten weiter zu drücken, greift VW auf Skalierungseffekte zurück: Der ID.Up nutzt etwa Komponenten der Modularen E-Antriebs-Baukasten+-Plattform, darunter die Hinterachse des kommenden ID.Polo. Gefertigt werden soll das Einstiegsmodell Berichten zufolge ab 2027 in Portugal.
Die Fußstapfen des VW e-up!
Mit der Namenswahl ID.Up schwingt auch eine große Ladung Nostalgie bei Volkswagen mit. Der Vorgänger, der VW e-Up!, galt als Publikumsliebling. So schaffte es der kleine Volkswagen im Jahr 2021 auf den zweiten Platz der Elektroauto-Bestseller laut Kraftfahrtbundesamt.
Mit seinem geringen Verbrauch, den kompakten Maßen und einem zuletzt attraktiven Preis-Leistungs-Verhältnis war er bis zu seinem Produktionsende 2023 oft monatelang ausverkauft.
Der ID.Up soll nun exakt daran anknüpfen und die nächste Technologie-Generation einläuten.
Die interne Hierarchie: wo sich der ID.Up bei VW einordnet
Auch innerhalb des Volkswagen-Portfolios sorgt der ID.Up für eine klare Struktur und markiert den neuen absoluten Einstiegspunkt. Die Abkehr von reinen Zahlenkürzeln zeigt die neue Strategie, emotionale und bekannte Namen zu nutzen.
Der ID.Up ordnet sich ab 2027 preislich und größentechnisch direkt unter dem für 2026 erwarteten ID.Polo (bisher als ID.2all bekannt) ein, der bei knapp 25.000 Euro starten soll.
Damit wird der ID.Up künftig das Zepter des »günstigsten VW-Stromers« übernehmen, welches nach dem Aus des e-up! aktuell noch notgedrungen der deutlich größere und teurere ID.3 (ab rund 33.000 Euro) trägt.31.08.2026 08:44
Harter Preiskampf: Die Konkurrenz schläft nicht
Wenn der ID.Up 2027 auf den Markt rollt, betritt er allerdings kein Neuland. Das Segment der günstigen Kleinwagen ist derzeit hart umkämpft. Europäische Konkurrenten wie der Renault Twingo, der ebenfalls als Elektro-Neuauflage für unter 21.000 Euro in den Startlöchern steht, oder der Citroën ë-C3 (aktuell ab ca. 23.300 Euro, eine günstigere Version ist in Planung) bringen Druck in den Markt.
Zudem befinden sich bereits Modelle wie der Leapmotor T03 oder der Dacia Spring auf dem Markt, die das VW-Auto längst preislich unterbieten.
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Tests müssen zeigen, inwieweit Volkswagens Strategie aufgeht und wie sich der VW.UP gegen die Konkurrenz in Punkten wie Bedienung, Reichweite oder Komfort schlägt.
Nun ist eure Meinung gefragt. Plant ihr in nächste Zeit die Anschaffung eines neuen E-Autos? Wäre der ID.Up etwas, oder habt ihr Bedenken? Schreibt uns dazu gerne unten einen Kommentar.

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