Seit 2020 wird deutschlandweit einmal im Jahr der Warntag durchgeführt – der nächste bundesweite Termin ist im September 2026 geplant. Heute (12. März 2026) gibt es zusätzlich einen landesweiten Warntag in Bayern, Hessen, Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz.
Sinn und Zweck des Warntags ist es, die Kanäle zu prüfen, über die Warnmeldungen zu unmittelbar bevorstehenden Katastrophen ausgespielt werden – zentral vom Bund sowie von Städten und Gemeinden werden Benachrichtigungen verschickt.
Genutzt wird hierfür eine Vielzahl an Kanälen: Über das Modulare Warnsystem (MoWaS) gehen Meldungen an Internet, Social Media, Warn-Apps wie NINA, Katwarn oder hessenWARN, Fernsehen, Radio sowie Sirenen, Lautsprecherwagen und digitale Anzeigetafeln – und vor allem Cell Broadcast, das direkt auf kompatiblen Smartphones poppt, ohne App-Installation (nur bei Mobilfunk-Einlog, nicht WLAN).
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Alle Informationen, die ihr zum Warntag 2026 braucht
Wie läuft der Warntag ab?
- Um 10 oder 11 Uhr (je nach Bundesland) wird eine Probealarm-Meldung der Warnstufe 2 herausgegeben: In Hessen und Rheinland-Pfalz startet es um 10:00 Uhr, in Bayern und Nordrhein-Westfalen um 11:00 Uhr. Idealerweise erreicht sie euch über mehrere Kanäle wie Cell Broadcast aufs Handy, Warn-Apps, Sirenen vor Ort, Radio- und TV-Einblendungen.
- Auch wenn ihr Radio hört oder lineares Fernsehen schaut, seht oder hört ihr Hinweise zum Probealarm.
Was passiert nach der Warnung?
- Etwa 30 Minuten später folgt eine Entwarnung über dieselben Kanäle wie die Warnung: Warn-Apps, Rundfunk, Sirenen (Dauerton ca. 1 Minute) und digitale Tafeln.
- Neu und erstmals (via Presseportal): In Hessen, Rheinland-Pfalz, Bayern und NRW wird die Entwarnung auch per Cell Broadcast getestet.
Was ihr noch wissen solltet
Nicht alle Smartphones sind mit Cell Broadcast kompatibel: Laut BBK werden Warnungen ab Android 11 bzw. iOS 16.1 unterstützt – ältere Geräte oder Versionen empfangen sie oft nicht.
Warum gibt es den Warntag überhaupt? Der Warntag ist der jährliche Probetag für das gesamte Land - und ist in seiner Funktion ähnlich zu den Feueralarmproben in der Schule, wenn ihr die noch kennt; nur eben in größerer Skala.
Um im Ernstfall bereit zu sein, müssen die entsprechenden Systeme regelmäßig geprüft werden, damit so viele Menschen wie möglich bei einer nahenden Katastrophe erreicht werden können. Darum werden auch so viele Kanäle wie möglich zum Ausspielen der Warnmeldung genutzt.
Alle weiteren Informationen zum nächsten bundesweiten Warntag im September 2026 findet ihr auf der offiziellen Webseite des Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe.
Hinweis: Dieser Artikel ist in einer früheren Version bereits auf GameStar.de erschienen.
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