Von »Einsam und völlig unangefochten an der Spitze« zu »Wer kauft das denn noch?« – vermeintlich: Wann habt ihr euch zuletzt eine Intel-CPU geholt?

In den letzten zehn Jahren hat sich viel getan bei Prozessoren. Doch wie schlimm hat es den einstigen Platzhirschen Intel bei euch erwischt?

Ein Duell, das sich im letzten Jahrzehnt deutlich zu Gunsten von Team Rot entwickelt hat: Intel gegen AMD. Ein Duell, das sich im letzten Jahrzehnt deutlich zu Gunsten von Team Rot entwickelt hat: Intel gegen AMD.

Werfen wir kurz einen Blick zurück auf das Frühjahr 2016. Das NutellaGate lag noch vor uns, genau wie die erste US-Präsidentschaft von Donald Trump und der Gewinn der Fußball-Europameisterschaft von Portugal.

Und im Preisvergleichsportal Geizhals sah die Top 10 der beliebtesten Prozessoren folgendermaßen aus (via archive.org):

  1. Intel Core i7 6700K
  2. Intel Core i5 6600K
  3. Intel Core i5 6500
  4. Intel Core i7 5820K
  5. Intel Core i5 6600
  6. Intel Core i3 6100
  7. Intel Core i7 6700
  8. Intel Pentium G4400
  9. Intel Core i7 4790K
  10. Intel Core i5 4460

Intel, immer nur Intel. Doch zu sagen, dass sich der Wind bei CPUs inzwischen gedreht hat, wäre eine maßlose Untertreibung.


Prozessoren mal ganz anders: Mein völlig unsinniges Experiment, bei dem ich am Ende vor lauter Verzweiflung CPUs föhne

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Es kann (fast) nur noch einen geben

Während Intel den Markt im Jahr 2016 also absolut dominierte, hat AMD im Jahr 2017 durch die neuen Ryzen-Prozessoren damit begonnen, das Blatt zu seinen Gunsten zu wenden.

Heute stellt sich das Ganze dadurch so dar:

  1. AMD Ryzen 7 9800X3D (boxed)
  2. AMD Ryzen 7 7800X3D (tray)
  3. AMD Ryzen 7 5700X
  4. AMD Ryzen 9 9950X3D2 Dual Edition
  5. AMD Ryzen 7 7800X3D (boxed)
  6. AMD Ryzen 9 9950X3D
  7. AMD Ryzen 7 9850X3D
  8. Intel Core Ultra 7 270K Plus
  9. AMD Ryzen 7 9800X3D (tray)
  10. AMD Ryzen 5 7500X3D

Vor diesem Hintergrund interessiert uns, wie lang es her ist, dass ihr euch zuletzt einen Prozessor von Intel gekauft habt? Nehmt gerne an der passenden Umfrage dazu teil!

Die Rolle der CPU für das Gaming

Beim Blick auf die Umfrage zu berücksichtigende Faktoren:

  • Ein neuer Prozessor kann auch den Kauf eines neuen Mainboards und neuen Arbeitsspeichers nötig machen.
  • Die CPU zu wechseln, ist für die Performance meist deutlich seltener nötig beziehungsweise weniger wichtig als ein Wechsel der Grafikkarte.

Es kommt für die FPS in Spielen letztlich immer darauf an, welche Hardware man sonst besitzt und welche Titel man in was für einer Auflösung und Detailstufe spielt. Grundsätzlich wird man aber auch heute noch durchaus mit einem Prozessor von 2016 in Spielen zurechtkommen.

Grafikengines können zwar mittlerweile immer häufiger sechs oder auch acht Kerne gut auslasten, während damals noch vier Kerne meist das Maximum in Spiele-PCs waren. Außerdem hat sich auch die Leistung einzelner Kerne klar erhöht.

Für FPS-Werte in spielbaren zweistelligen Bereichen genügt aber selbst bis heute noch oft ein alter Core i5 von 2016 wie der 6600K aus der Liste zu Beginn dieses Artikels.

Wie viel RAM braucht man 2026? Wir testen 8 GB vs. 16 GB vs. 32 GB Arbeitsspeicher in Spielen

Wenn ihr wissen wollt, wie viel Arbeitsspeicher ihr im Jahr 2026 zum Spielen besitzen solltet, erfahrt ihr das übrigens unter dem oben verlinkten Artikel.

Lasst uns gerne in den Kommentaren wissen, welche CPU von Intel die letzte war, die ihr euch gekauft habt und wie oft ihr generell ungefähr den Prozessor wechselt (beziehungsweise euren kompletten Gaming-PC oder die Basis in Form von Mainboard, Prozessor und RAM).

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