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Total War: Eines der umstrittensten Spiele der Reihe soll nach 13 Jahren nochmal grundlegend verändert werden

Creative Assembly knüpft sich Rome 2 nochmal vor und hat gleich drei Updates angekündigt, die tief in die Spielmechanik eingreifen und die Grafik aufpolieren.

Rome 2 gilt bis heute als kontroverses Total War. Ob die Entwickler das 13 Jahre später noch ändern können? Rome 2 gilt bis heute als kontroverses Total War. Ob die Entwickler das 13 Jahre später noch ändern können?

Total War: Rome 2 ist ein Spiel mit zwei Gesichtern. Einige Fans sahen in dem Titel das erste richtig große Versagen von Creative Assembly. Immerhin gab es unsagbar viele Bugs zu Release und insgesamt wurde die Total-War-Formel hier stark vereinfacht.

Andere erkannten das Potenzial der Inszenierung, die Zugänglichkeit, und schätzen das Spiel bis heute dafür. Nicht umsonst wird Rome 2 auch 13 Jahre nach seinem Release noch überraschend viel gespielt.

Gerade letzteres ist der Grund, wieso Creative Assembly dem gealterten Strategiespiel jetzt eine ziemlich aufwendige Verjüngungskur verpassen will. Im Rahmen ihres großen Restaurationsvorhabens für historische Teile soll Rome 2 als erstes Spiel grundlegend überarbeitet werden.

Im Livestream vom 30. April wurde genauer erklärt, was damit im Falle von Rome 2 gemeint ist.

Video starten 2:04 Total War: Rome 2 - Trailer zur Kampagnen-Erweiterung Rise of the Republic

So wird Rome 2 in die Gegenwart geholt

Gleich drei große Updates sollen dafür sorgen, dass Rome 2 zu einem besseren Spiel wird und mit modernen Standards mithalten kann. Zusammengefasst werden diese Updates unter dem Namen Pantheon-Updates, da jedes davon einem Gott des römischen Pantheons zugewiesen wurde.

Das Mars-Update

Das erste große Update zielt auf die Echtzeitschlachten von Rome 2. Hier gibt es gleich mehrere Verbesserungen, mit denen die Gefechte sich strategischer spielen sollen als vorher.

  • Rüstungen: Es wird eine neue Formel eingeführt, wie Rüstung Schaden abwendet. Das soll zu einer etwas nachvollziehbareren und lineareren Spielerfahrung führen. Bislang war es auch vom Zufall abhängig, wie gut eine Rüstung schützt, das soll sich ändern. Zugleich umgeht rüstungsdurchdringender Schaden nicht länger den kompletten Rüstungswert. Insgesamt werden Einheiten mit Rüstung dadurch widerstandsfähiger.
  • Moral und Erschöpfung: Damit die Kämpfe dadurch aber nicht unnötig in die Länge gezogen werden, wurden auch Ausdauer und Moral überarbeitet. Mit geschickten Manövern über die Flanke ist es jetzt leichter, die Moral einer Einheit zu brechen. Auch die Erschöpfung wirkt sich stärker auf die Effektivität von Einheiten aus.
  • Ansturm: Einheiten mit Speeren können jetzt dafür sorgen, dass eine Kavallerie-Einheit den Ansturm komplett verweigert. Obendrein wurde der Bonus überarbeitet, der Infanteristen mit guter Ansturmverteidigung einen Vorteil verschafft.
  • Masse: Die Masse einer Einheit soll sich bemerkbarer machen. Insgesamt sollen Einheiten dadurch mehr Gewicht und Wucht erhalten.
  • Aufreihung: Verschiedene Einheiten sind nun verschieden aufgestellt. Einheiten mit viel Disziplin stehen in Reih und Glied, eher unorganisierte Truppen wild durcheinander. Das soll helfen, die Einheiten visuell besser zu unterscheiden.
  • KI: Die KI soll jetzt bessere Entscheidungen beim Aufstellen ihrer Armee vor einer Schlacht fällen.

Das Venus-Update

Das zweite Update zielt auf die Präsentation von Rome 2 und soll das Spiel moderner machen, aber auch immersiver.

  • HUD: Die Benutzeroberfläche wird angepasst und soll durch eine von römischen Villen inspirierte Textur jetzt mehr Atmosphäre versprühen.
  • Licht: Auf der Weltkarte und in den Schlachten wurde das Licht überarbeitet und verbessert.
  • Texturen: Vor allem auf der Weltkarte wurden die Texturen aufgehübscht. Das gilt sowohl für den Kontinent als auch das Meer. Auch der Schaden an den Schilden in der Schlacht wurde verbessert.

Das Jupiter-Update

Das dritte große Update greift dann tief in die Spielmechanik auf der Kampagnenkarte ein. Das Hauptziel ist es hier, dass ihr im Verlauf einer Kampagne nicht mehr derart krass snowballt wie bisher. Aber es soll sich alles auch etwas fluffiger und nachvollziehbarer spielen.

  • Globale Boni: Viele Boni können nicht mehr grenzenlos stacken, damit bestimmte Systeme im Verlauf einer Kampagne nicht redundant werden.
  • Gebäude: Nach dem Update unterscheidet das Spiel nicht mehr zwischen Haupt- und Nebensiedlung. Ihr könnt alle Gebäudeketten in jeder Stadt bauen. Insgesamt wurde überarbeitet, welche Effekte ein Gebäude hat, wie stark sie sich auswirken und wie verzweigt der Gebäude-Baum tatsächlich ist.
  • Imperium: Der Imperiumswert begrenzt nicht länger, wie viele Armeen ihr ausheben könnt. Stattdessen sind eure verfügbaren Militärgebäude dazu in der Lage, das Limit zu erhöhen. Ihr sollt damit besser in der Lage sein, über Gebäude die Wirksamkeit eures Militärs zu steuern.
  • Techtree: Der Forschungsbaum soll nicht mehr so viele kleine Buffs für Einheiten beinhalten, stattdessen werden hier ganze Gebäude oder neue Einheitentypen freigeschaltet.

Wann kommt das alles?

Einen konkreten Termin gibt es noch für keines der drei Updates. Allerdings werden sie alle immer erst in einer Beta getestet. Den Anfang macht die Beta für Mars, dann wird Venus hinzugefügt und schließlich Jupiter. Sobald alles funktioniert, wird das Pantheon-Update für alle Spielerinnen und Spieler freigeschaltet. Wir rechnen also damit, dass es noch einige Monate dauert, bevor die Änderungen wirksam werden.

Übrigens soll es weiterhin eine Version von Rome 2 geben, die dem aktuellen Spiel entspricht. Das ist vor allem dafür da, dass nicht sämtliche Mods komplett auf die neue Version ausgerichtet werden müssen.

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