Wechsel zu Windows 11: Upgrade oder Neu-Installieren?

Windows 10 läuft aus! Höchste Zeit für den Umstieg. Hier erfahrt ihr, ob sich ein Upgrade oder eine Neuinstallation besser für euch eignet.

Ob Upgrade oder Neuinstallation – der Umstieg auf Windows 11 will gut vorbereitet sein. Wir zeigen euch, worauf ihr achten müsst. Quelle: Ralf – stock.adobe.com Ob Upgrade oder Neuinstallation – der Umstieg auf Windows 11 will gut vorbereitet sein. Wir zeigen euch, worauf ihr achten müsst. Quelle: Ralf – stock.adobe.com

Der Support für Windows 10 endet und spätestens jetzt stellt sich die Frage: Upgrade oder lieber gleich neu installieren? Windows 11 bringt dabei nicht nur ein neues Design, sondern auch höhere Hardware-Anforderungen.

In diesem Guide zeigen wir euch Schritt für Schritt, wie ihr Windows 11 richtig installiert und wann sich ein kompletter Neuanfang lohnt.

Windows 11 Upgrade oder Neuinstallation: Was ist besser?

Das Upgrade: Es bietet den bequemsten Weg, um eure Dateien, Programme und Einstellungen zu erhalten. Erst recht ideal ist es, wenn euer Gerät Windows 11 offiziell unterstützt.

Denn die Voraussetzung ist, dass ihr ein aktuelles Windows 10 mit allen Updates und genügend Speicherplatz (mindestens 64 GByte) habt.

Die Neuinstallation: Auch Clean Install genannt, ist dieses Vorgehen dann sinnvoll, wenn euer System instabil ist oder sich über Jahre angesammelt hat, ihr auf nicht kompatibler Hardware installiert oder wenn ihr eine komplett saubere Umgebung ohne Altlasten wollt.

Upgrade oder neu machen: Was sind die Unterschiede?

Beim Upgrade bleibt alles beim Alten: Programme, Einstellungen und Dateien werden übernommen. Das funktioniert schnell und unkompliziert, vor allem, wenn ihr wenig Aufwand wollt und mit eurer aktuellen Systemumgebung zufrieden seid.

Die Neuinstallation hingegen bedeutet, dass alles gelöscht wird. Windows 11 wird komplett neu eingerichtet. Das bietet den Vorteil eines frischen, aufgeräumten Systems ohne Altlasten, Fehler oder überflüssige Software. Diese Methode ist vor allem dann sinnvoll, wenn ihr das Beste aus eurem Gerät herausholen wollt oder ohnehin Probleme mit Windows 10 hattet.

Ein weiterer wichtiger Punkt: Wer Windows 11 auf offiziell nicht unterstützter Hardware installieren möchte, kommt um eine Neuinstallation meist nicht herum. Mit Tools wie Rufus lässt sich ein Installationsmedium erstellen, das die strengen Hardware-Prüfungen umgeht.

Ist mein Gerät überhaupt bereit für Windows 11?

Microsoft stellt klare Hardware-Anforderungen: Dazu gehören ein TPM-2.0-Chip, ein kompatibler Prozessor und aktiviertes Secure Boot.

Ob euer Gerät das erfüllt, könnt ihr ganz einfach prüfen – entweder mit der PC-Integritätsprüfung von Microsoft oder mit dem Tool WhyNotWin11. Während Microsofts Tool nur ein Ja oder Nein ausgibt, zeigt euch WhyNotWin11 im Detail, welche Komponenten möglicherweise nicht kompatibel sind.

So installiert ihr Windows 11, wenn der PC kompatibel ist:

  1. Prüft unter Einstellungen und Update & Sicherheit, ob euch bei Windows Update Windows 11 angeboten wird. Falls nicht, helfen euch die Tools PC-Integritätsprüfung oder WhyNotWin11, um die Kompatibilität zu überprüfen.
  2. Nutzt OneDrive oder eine externe Festplatte für ein Backup. Besonders wichtig: Sichert eure Ordner Dokumente, Bilder und Desktop.
  3. Wird euch Windows 11 angezeigt, klickt einfach auf Herunterladen und installieren. Das Upgrade läuft dann wie ein großes Funktionsupdate und eure Daten und Programme bleiben erhalten.
  4. Einen detaillierten Guide zur Installation von Windows 11 (Mit USB-Stick, per Upgrade etc.) findet ihr hier bei uns auf GameStar

Habt ihr den Umstieg auf Windows 11 bereits hinter euch oder steht ihr noch vor der Entscheidung? Welche Erfahrungen habt ihr dabei gemacht? War euer Gerät kompatibel? Lief alles reibungslos oder gab es Hürden? Schreibt es uns gern in die Kommentare. Wir freuen uns auf eure Meinungen, Tipps und Fragen rund um den Wechsel.

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