Mehr Übersicht, weniger Lärm: WhatsApp stellt gleich vier neue Gruppen-Funktionen vor

Weniger Chaos, mehr Übersicht: WhatsApp bringt vier neue Funktionen. Mit dabei: Ein »@alle«-Befehl für Gruppenchats, clevere Umfragen und schnelle Untergruppen.

WhatsApp führt gleich mehrere neue Funktionen für Gruppenchats ein. (Aleksei - stock.adobe.com) WhatsApp führt gleich mehrere neue Funktionen für Gruppenchats ein. (Aleksei - stock.adobe.com)

Das Smartphone vibriert immer wieder, viele Nachrichten rauschen durch den Verlauf und die entscheidende Frage nach dem gemeinsamen Treffpunkt geht im digitalen Durcheinander völlig unter.

Um genau solche unübersichtlichen Situationen künftig zu strukturieren, rollt WhatsApp ab sofort ein umfangreiches Update mit gleich vier neuen Werkzeugen für euch aus.

Der Messenger-Dienst stellt dabei nicht nur einen neuen »@alle«-Befehl für Gruppenchats vor, sondern erweitert auch Umfrage-Optionen und erleichtert das Erstellen von Untergruppen. Dazu wird parallel eine neue Pflicht zur Kennzeichnung von KI-Inhalten getestet.

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Von »@alle« bis KI-Label: Die 4 neuen Funktionen im Überblick

Hier sind die vier Neuerungen, die ab sofort oder in Kürze in der App zur Verfügung stehen.

1. Der »@alle«-Befehl für dringende Nachrichten

Die neuen Gruppenfunktionen im Schaubild. (Bildquelle: WhatsApp Meta) Die neuen Gruppenfunktionen im Schaubild. (Bildquelle: WhatsApp / Meta)

Wenn es wichtig ist, etwa bei einer kurzfristigen Planänderung, müssen Mitglieder künftig nicht mehr mühsam einzeln markiert werden. Ein einfaches @alle (oder @all) reicht aus, um die gesamte Gruppe zu benachrichtigen. Allerdings gilt dies nur für Gruppen bis 31 Personen. In größeren Gruppen ist der Befehl den Administratoren vorbehalten.

Der Befehl durchbricht sogar die Stummschaltung einer Gruppe standardmäßig. Es besteht jedoch weiterhin die volle Kontrolle darüber, welche Benachrichtigungen durchgelassen werden, da sich die Umgehung in den Einstellungen separat deaktivieren lässt.

2. Verbesserungen für Umfragen

Abstimmungen in Gruppenchats erhalten gleich drei praktische Upgrades.

  • Erstens lässt sich nun eine Endzeit festlegen, nach der die Umfrage automatisch geschlossen wird.
  • Zweitens können die Namen der Abstimmenden verborgen werden, was anonyme Gruppenentscheidungen ermöglicht.
  • Und drittens gibt es ab sofort ein 15-Minuten-Zeitfenster, um Tippfehler in einer Umfrage nachträglich zu korrigieren.
Fairphone 6
Niederlande
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Gigaset GS6
Deutschland
Gigaset GS6
Punkt MC02
Schweiz
Punkt MC02
Nothing Phone (3)
England
Nothing Phone (3)
Crosscall Stellar M6
Frankreich
Crosscall Stellar M6

3. Hinzufügen von Untergruppen

Wenn eine Überraschungsparty geplant oder ein spezifisches Thema mit nur ein paar Personen aus der Hauptgruppe vertieft werden soll, bietet das neue Update eine schnelle Lösung.

Es lässt sich jetzt direkt aus einer bestehenden Gruppe heraus ein neuer Chat starten. Ein einfaches Antippen der gewünschten Personen reicht – das manuelle Suchen und Hinzufügen der Kontakte entfällt komplett, und der Hauptchat bleibt übersichtlich.

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4. Transparenz durch KI-Label in Kanälen

Auch abseits der klassischen Gruppenchats gibt es Neuerungen. WhatsApp testet aktuell eine Kennzeichnungspflicht für KI-generierte Inhalte in Kanälen.

Administratoren können (und müssen in einigen Regionen künftig) Bilder oder Medien, die mit KI-Tools wie ChatGPT, Midjourney oder Meta AI erstellt wurden, mit einem dauerhaften KI-Label versehen. Reine Textnachrichten bleiben von dieser Regelung vorerst voraussichtlich ausgenommen.

Jetzt ist eure Meinung gefragt. Seid ihr Mitglied in Gruppen in WhatsApp oder lässt euch diese Funktion eher kalt? Was haltet ihr von den Neuerungen? Schreibt uns dazu gerne unten einen Kommentar.


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