WhatsApp führt ein Limit für Nachrichten ein – um euch zu schützen

WhatsApp führt tatsächlich ein Limit für Nachrichten ein, nicht um euch zu beschränken, sondern um euch gegen Spam zu helfen.

Ja, WhatsApp betätigt: Die Anzahl von Nachrichten wird unter ganz bestimmten Bediungungen eingeschränkt – für euch gibt es trotzdem Entwarnung. Ja, WhatsApp betätigt: Die Anzahl von Nachrichten wird unter ganz bestimmten Bediungungen eingeschränkt – für euch gibt es trotzdem Entwarnung.

Immer wieder führt die Nachricht: WhatsApp führt ein monatliches Nachrichten-Limit ein zu Falschbehauptungen oder zumindest starken Übertreibungen.

Diesmal handelt es sich um kein Gerücht. Allerdings: Euch als normale Nutzer soll das Limit nicht beschränken – Betrüger aber schon.

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WhatsApp bestätigt Nachrichtenlimit als Maßnahme gegen Spam

Das Branchenmagazin TechCrunch veröffentlichte dieser Tage einen Artikel, in dem WhatsApp erklärt, ein monatliches Nachrichtenlimit für den Messenger einzuführen. Das Limit soll für einseitige Nachrichten gelten, um Nutzer vor allem vor Spam- und Massennachrichten zu schützen.

Konkret soll die Nachrichten-Begrenzung folgendermaßen aussehen:

  • Funktion: Jede Nachricht zählt auf ein monatliches Kontingent, wenn sie an einen neuen oder unbeantworteten Kontakt gesendet wird und keine Reaktion erfolgt ist.
  • Ausnahme: Sobald ein Kontakt auf eine Nachricht antwortet, gilt die Konversation als aktiv und alle weiteren Nachrichten in diesem Chat werden nicht mehr auf das Limit angerechnet.
  • Benachrichtigungen: Nutzer, die sich der monatlichen Obergrenze nähern, erhalten eine Pop-up-Warnung in der App mit ihrem aktuellen Zählerstand, um zu vermeiden, dass sie komplett vom Senden blockiert werden.
  • Ausnahmen: Es ist laut WABetaInfo geplant, dass Nutzer über ein Formular Ausnahmen beantragen können, falls sie geschäftlich oder aus anderen legitimen Gründen ein höheres Nachrichtenvolumen benötigen (etwa für Kundengespräche oder die Kontaktaufnahme nach einem Telefonwechsel).

Die Beschränkung betrifft allerdings sowohl Privat- als auch Geschäftskonten. Die genaue Höhe des Limits ist noch nicht festgelegt und soll im Rahmen von Tests in mehreren Ländern in den kommenden Wochen austariert werden.

WABetaInfo zeigt, wie die App auf das Nachrichtenlimit (links) und die Möglichkeit, eine Ausnahme zu beantragen (rechts), hinweist. (Bildquelle: WABetaInfo) WABetaInfo zeigt, wie die App auf das Nachrichtenlimit (links) und die Möglichkeit, eine Ausnahme zu beantragen (rechts), hinweist. (Bildquelle: WABetaInfo)

WhatsApp gibt Entwarnung für »Durchschnittsnutzer«

WhatsApp hat als Messenger für Privatpersonen angefangen und wurde etwa mit Geschäftskonten und der Kanal-Funktion sukzessive auch zu einem Marketing-Tool. Solche Maßnahmen erhöhen allerdings auch die Möglichkeiten für Betrüger, Kontakt zu Privatpersonen aufzunehmen.

Das Unternehmen betont gegenüber TechCrunch, dass das monatliche Nachrichtenlimit euch vor potenziell gefährlichen Nachrichten schützen soll. Die durchschnittlichen Nutzer würden das Limit normalerweise nicht überschreiten und ihre Messaging-Erfahrung bliebe unverändert.

Insofern können die allermeisten WhatsApp-Nutzer (solange sie keine betrügerischen Absichten verfolgen) beruhigt bleiben. Ob die Ausnahmeregelungen allerdings nicht vielleicht doch häufiger beantragt werden als gedacht, bleibt abzuwarten.

Was meint ihr dazu? Klingt das Nachrichten-Limit für euch nach einer sinnvollen Maßnahme? Oder könntet ihr euch normale Chats vorstellen, die dadurch vielleicht unberechtigterweise beeinträchtigt werden? Schreibt uns eure Meinung und Erfahrungen in die Kommentare!

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