Whatsapp - Weiterleiten von Nachrichten stark eingeschränkt

Whatsapp hat die Anzahl der Empfänger von weitergeleiteten Nachrichten stark eingeschränkt, um tragische Folgen der Verbreitung von Fake News einzudämmen.

von Georg Wieselsberger,
22.01.2019 07:45 Uhr

Whatsapp reduziert die Anzahl der Empfänger bei Weiterleitungen. Whatsapp reduziert die Anzahl der Empfänger bei Weiterleitungen.

Der beliebte Messenger Whatsapp wird wie das soziale Netzwerk des Mutterunternehmens Facebook stark für die Verbreitung von Nachrichten genutzt, unter denen sich auch viele Falschinformationen befinden. Diese »Fake News« werden nicht nur gezielt für politische Einflussnahme verwendet, sondern haben teilweise auch recht dramatische und sogar tödliche Folgen.

So hatten 2018 bei Whatsapp massiv verbreitete Mitteilungen unter anderem in Ländern wie Indien, Sri Lanka und Myanmar laut Medienberichten dafür gesorgt, dass unschuldige Menschen von einem aufgehetzten Mob getötet wurden.

In Indien wurde das Limit deswegen auf nur auf 5 Weiterleitungen herabgesetzt, außerdem hatte Whatsapp den Button für schnelles Weiterleiten neben Nachrichten mit enthaltenen Medien entfernt. In allen anderen Ländern folgte im Sommer 2018 eine Version von Whatsapp, die ebenfalls das massenweise Weiterleiten von Nachrichten einschränkte. Eine erhaltene Nachricht konnte nur noch 20 Mal weitergeleitet werden, danach wurde die Funktion für diesen Inhalt deaktiviert.

Damit wurde zwar das Problem der Gewalt an sich nicht gelöst, doch immerhin die Geschwindigkeit der Verbreitung von Fake News eingeschränkt. Eine echte Lösung könnten nur die Zivilgesellschaft, die Regierungen und die Tech-Unternehmen zusammen erreichen, so ein Sprecher von Whatsapp damals. Inzwischen stand Whatsapp auch im brasilianischen Präsidentenwahlkampf und bei Blockaden von Tankstellen und Häfen im Land im Fokus.

Nun hat Whatsapp laut der Nachrichtenagentur Reuters das bisher nur in Indien geltende Limit von fünf Weiterleistungen pro Nachricht weltweit eingeführt. Das Update wird seit gestern verteilt, zunächst für Android, dann für iOS.

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