Die Microsoft-Entwickler arbeiten an einem neuen, altbekannten Feature: In einer Vorschauversion von Windows 11 versteckt sich die Möglichkeit, ein Video als Desktophintergrund einzustellen.
Die Rückkehr von Dreamscene
Wie der auf solche versteckten Funktionen spezialisierte »phantomofearth« auf der X-Plattform erklärt, findet sich die Neuerung im jüngsten Dev- und Beta-Build mit der Versionsnummer 26x20.6690. Enthalten ist der native Support von Videodateien für euren Desktophintergrund.
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Seid ihr Teil des Windows Insider Programms und habt bereits Zugriff auf die genannte Buildnummer, lässt sich das Feature im Zweifel über das ViveTool freischalten, sollten euch die Entwickler nicht im laufenden Rollout berücksichtigt haben.
- Ladet hierfür die Software über die offizielle Webseite herunter und installiert sie.
- Gebt in der Vivetool-Kommandozeile den Befehl »vivetool /enable /id:57645315« ein und startet den Prozess »explorer.exe« neu.
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Das Feature erinnert damit gewissermaßen an »Windows Dreamscene«, das mit Windows Vista eingeführt wurde. Das Betriebssystem, das damals ähnlich unpopulär wie Windows 11 heutzutage war, ließ euch ebenfalls Videos als Hintergrund einrichten. Dies ging allerdings nur, wenn ihr die wesentlich teurere Ultimate Edition euer Eigen nennen konntet.
»Zeit wird's«, doch die Community hat auch Alternativen parat
Nach dem Support-Ende von Windows Vista im Jahr 2017 war dann schon wieder Schluss mit Dreamscene, sodass das Feature zumindest nativ nicht mehr unterstützt wurde.
Entsprechend freut sich die Windows-Community über die Rückkehr der Unterstützung, für die es an der Zeit war – wenn sich in der Zwischenzeit nicht einige Alternativen wie die kostenpflichtige Wallpaper Engine aufgetan hätten.
Ein erster Erfahrungsbericht von Windows Latest nimmt den Kommentaren unter dem ursprünglichen X-Beitrag immerhin die Sorge vor großem Ressourcenverbrauch.
Laut dem Beitrag war kein nennenswerter Akkuverbrauch beim Abspielen der genutzten Windows-Bloom-Animation im MP4-Format zu erkennen, sodass das neue Feature zumindest aktuell keine frische Gefahr für eure PC-Auslastung darstellt.
Apropos Format: Laut dem Bericht sind .mp4, .m4v, .mov, .wmv, .avi, .mkv, und .webm als zugelassene Dateien möglich, sofern diese nicht zu groß ausfallen – eine genaue Grenze wird aber nicht genannt.
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