Microsoft hat ein neues Feature für Windows 11 angekündigt - so weit, so üblich. Diese neue Funktion ist aber besonders dann spannend, wenn ihr regelmäßig spielt und dabei mehr als einen Monitor verwendet.
Denn mit dem Feature lässt sich die Bildwiederholrate mehrere Monitore unabhängig voneinander anpassen - und das automatisch.
Damit soll auch die Grafikkarte entlastet werden.
Auch abseits des Gamings tut sich bei Windows 11 einiges, wie dieser Artikel verrät:
Microsoft: Neues Gaming-Feature für Windows 11
Was ist passiert? Microsoft hat eine Übersicht zu den Änderungen seines neuesten Insider-Updates veröffentlicht. Insider dürfen als Beta-Tester neue Funktionen ausprobieren, bevor sie der Allgemeinheit zur Verfügung stehen.
In der Übersicht findet sich auch ein Verweis auf eine neue Grafikfunktion. Dort steht übersetzt und im Wortlaut:
We have improved refresh rate logic to allow different refresh rates on different monitors, depending on the refresh rate for each monitor and content shown on the screen. This will help most with refresh rate-dependent multitasking, like playing a game and watching a video at the same time.
Wir haben die Logik hinter den Wiederholraten verbessert, um verschiedene Bildwiederholraten auf mehreren Monitoren zu ermöglichen, abhängig davon, welche Rate der Monitor unterstützt und welche Inhalte auf dem Bildschirm gezeigt werden. Das hilft besonders bei von der Bildrate abhängigem Multitasking, etwa wenn man ein Spiel spielt und gleichzeitig ein Video anschaut.
Warum ist das wichtig? Auch jetzt schon lässt sich die Bildrate mehrerer Monitore in Windows 11 unabhängig voneinander einstellen. Automatisch angepasst wird sie dann aber nicht.
Das neue Feature passt die Rate automatisch dem auf dem Display gezeigten Content an. Erfordert der eine hohe Bildrate, wird sie ausgereizt. Ist der Inhalt statischer und braucht keine hohen Hertz-Zahlen, geht die Bildrate runter.
Im Idealfall kann das eure Grafikkarte entlasten beziehungsweise deren Priorität richtig setzen: Für den Zweitmonitor mit Discord, Browser und Co. werden dann weniger Ressourcen benötigt, was mehr Power für das Spiel auf dem Erstmonitor bedeuten kann.
Kann man das neue Windows-Feature bereits verwenden?
In der Live-Version von Windows 11 findet sich die neue Funktion bisher noch nicht. Lediglich Windows-Insider dürfen das Feature bereits ausprobieren.
Diese müssen darauf achten, dass sie das Insider Preview Build 25915 des Canary-Kanals installiert haben.
Danach gilt es noch, die richtige Einstellung zu treffen: Die Option Dynamische Aktualisierungsrate
muss aktiviert sein.
Was meint ihr? Wäre das ein Gaming-Feature, das ihr selbst nutzen würdet? Oder macht das bisschen Optimierung das Kraut nicht fett? Wie viele Bildschirme kommen beim Spielen bei euch zum Einsatz? Und welche Programme dürfen neben dem Zocken auf dem Zweit- oder Drittbildschirm auf keinen Fall fehlen? Wir freuen uns auf eure Meinung in den Kommentaren!


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