Seit dem Start von Windows 11 gehört die starre Taskleiste zu einem Kritikpunkt am Betriebssystem, der gerade bei langjährigen Windows-Nutzern auf Kritik stößt – immerhin hatten die sich an die Flexibilität der früheren Jahre gewöhnt.
Erst im vergangenen Dezember schob Microsoft den Forderungen nach einer Änderung mit einer Mischung aus technischer Erklärung und mangelndem Nutzerinteresse einen Riegel vor.
Wie Windows Central erklärt, folgt nun die Kehrtwende: Noch im Sommer soll die Windows-11-Taskleiste doch wieder frei positionierbar sein.
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Warum die Taskleistenpositionierung plötzlich doch »hohe Priorität« genießt
Laut dem Windows-Central-Bericht, der sich auf »Microsoft-nahe und mit der Sache vertraute Quellen« stützt, arbeitet Microsoft an exakt dem Feature, das man noch vor zwei Monaten zu den Akten legte.
Konkret soll sich die Taskleiste demnach an den linken, rechten oder oberen Bildschirmrand verschieben lassen – also genau so, wie man es seit Windows 95 kennt und erst mit der komplett neu entwickelten Taskleiste in Windows 11 aufgeben musste.
- Zusätzlich dazu arbeitet Microsoft dem Bericht zufolge an einer Funktion zur Größenanpassung der Taskleiste. Nutzer sollen künftig selbst bestimmen können, wie viel Platz die Leiste auf dem Bildschirm einnimmt.
- Die dafür notwendigen Anpassungen betreffen nicht nur die Leiste selbst, sondern auch deren »Flyout«-Menüs und Buttons, die in den verschiedenen Ausrichtungen konsistent funktionieren und dargestellt werden müssen.
Windows Central interpretiert diese Arbeiten als Teil der Strategie, die Microsoft für das laufende Jahr 2026 ausgerufen hat.
Vor wenigen Tagen erst erklärten die Entwickler, »euer Vertrauen zurückgewinnen« zu wollen – dazu soll eben auch gehören, dass man auf Nutzerwünsche wie die positionierbare Taskleiste hört.
Diese soll den Windows-Entwicklern sogar so wichtig sein, dass die Arbeiten an dem Feature intern als »hohe Priorität eingestuft und zusätzliche Ressourcen zugewiesen« werden. Allerdings ist wohl noch etwas Geduld gefragt, denn diese Arbeiten sollen wohl erst im Sommer 2026 fertig sein.
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