Microsoft möchte, dass ihr auf Windows 11 umsteigt und macht es trotzdem komplizierter - das müsst ihr wissen

Die aktualisierte Liste von unterstützten Prozessoren des Windows 11 Betriebssystems zeigt nur noch Prozessorserien an und das erzeugt Probleme.

Statt Intel-Prozessoren zeigt Microsoft nun in der Liste kompatibler Prozessoren nur noch Serien an. (Bildquelle: Microsoft) Statt Intel-Prozessoren zeigt Microsoft nun in der Liste kompatibler Prozessoren nur noch Serien an. (Bildquelle: Microsoft)

Obwohl Microsoft den Support von Windows 10 im Oktober eingestellt hat, ist das ältere Betriebssystem weiterhin beliebt und zumindest noch für ein Jahr mit Sicherheitsupdates versorgt. Laut Dell sollen noch 500 Millionen Windows 10-PCs auf Windows 11 aktualisiert werden können. Weitere 500 Millionen sollen an den Systemanforderungen scheitern.

Mit den offiziellen Listen unterstützter Prozessoren kann nachgeschaut werden, ob eine bestimmte CPU unterstützt wird.

Microsoft aktualisiert die Liste von Intel PCs und sorgt dabei für Verwirrung

Das ist passiert: Microsoft hat die Intel-Prozessoren-Liste aktualisiert und dabei das Format der Liste geändert.

Bisher wurden alle unterstützten Prozessoren aufgeführt, sodass schnell nachgeschaut werden konnte, ob eine CPU offiziell unterstützt wird.

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In der neuen Liste gibt Microsoft aber nur noch Prozessor-Serien an. Statt einen Prozessor, wie den Intel Celeron® Prozessor 3755U aufzulisten, gibt Microsoft nur noch die Celeron-3000-Serie an. Ein Link führt auf die Intel-Webseite, auf der Intel alle Prozessoren der Serie auflistet.

Das Problem dabei: Nicht alle von Intel aufgelisteten PCs sind auch mit Windows 11 kompatibel. Der oben genannte Celeron-Prozessor aus dem Jahr 2015 wird von Intel gelistet, ist aber offiziell nicht kompatibel mit Windows 11.

Selbst Prozessoren, die Microsoft in eigener Hardware unter Windows 11 einsetzt, sind nicht mehr aufgeführt. So ist der Prozessor Intel Core i7-7820HQ nicht aufgeführt. Allerdings findet er Einsatz im Microsoft Surface Studio 2, das Windows 11 vollständig unterstützt.

Die aktualisierte Liste ist also eher ungeeignet, um einen Prozessor auf Kompatibilität zu überprüfen. Bisher hat Microsoft die Änderungen nur bei Intel-Prozessoren gemacht. Die Listen von AMD und Qualcomm führen nach wie vor einzelne Prozessoren auf.

Bei diesen wird ein weiteres Problem deutlich: Microsoft aktualisiert die Liste der Prozessoren selten. So fehlt in der Qualcomm-Liste die Snapdragon-X-Elite-Serie und in der AMD-Liste Ryzen-Prozessoren der neunten Generation.

Für Windows 10-Nutzer empfiehlt es sich daher, auf die PC-Integritätsprüfungs-App von Microsoft zu setzen. Allerdings funktioniert dies nur, wenn das System bereits mit Windows läuft. Beim Kauf eines neuen Prozessors hilft das Tool daher nicht. Allerdings sollten alle modernen Prozessoren Windows 11 unterstützen.

Nun ist eure Meinung gefragt. Haltet ihr nach wie vor mit Windows 10 aus oder seid ihr schon auf Windows 11 umgestiegen? Schreibt uns dazu gerne einen Kommentar.

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