🪟 »Windows 11: Jetzt treibt es Microsoft endgültig zu weit«: Windows Plus als Lösung für das oft kritisierte Problem?

Werbung für Microsoft-Produkte ist in Windows Stück für Stück immer präsenter geworden. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, damit umzugehen.

Nils stört Werbung in Windows 11 nicht so sehr, dass er bezahlen würde, um sie nicht mehr zu sehen. Aber wie seht ihr das? (Bild teils KI-generiert mit Adobe Firefly) Nils stört Werbung in Windows 11 nicht so sehr, dass er bezahlen würde, um sie nicht mehr zu sehen. Aber wie seht ihr das? (Bild teils KI-generiert mit Adobe Firefly)

Wer Windows 11 installiert, der sieht sich am Ende der Installation mit jeder Menge Werbung für andere Microsoft-Produkte konfrontiert. Microsoft 365, Gamepass, OneDrive: Alles mögliche Quellen für Microsoft, um mehr Geld zu verdienen.

Auch innerhalb von Windows kann es euch passieren, dass ihr diese Art von Eigenwerbung zu sehen bekommt. Ein Punkt, über den sich Giga.de zuletzt in Form einer Kolumne mit den deutlichen Worten Jetzt treibt es Microsoft endgültig zu weit beschwert hat.

Ich persönlich finde aus zwei Gründen, dass diese Kritik zu weit geht:

  • Werbung innerhalb von Windows ist mir selbst bislang nur sehr selten begegnet.
  • Eigenwerbung für weitere Produkte in Programmen ist normal, naheliegend und aus meiner Sicht akzeptabel.

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Man muss außerdem dazu sagen, dass es im konkreten Beispiel von Giga um eine (Vollbild-)Erinnerung an ein abgelaufenes Microsoft-365-Abo geht. Allerdings hat man nur die Wahl, später daran erinnert zu werden oder seine Zahlungsdaten einzugeben.

Gleichzeitig kann ich dennoch verstehen, wenn man der Meinung ist, dass Microsoft mit solchen Hinweisen auf die eigenen Produkte inzwischen zu offensiv vorgeht, insbesondere im Fall der recht aufdringlichen Vollbildeinblendungen.

Giga bringt im Zuge dessen einen interessanten Vorschlag ins Spiel, wie man das Problem lösen könnte, zu dem mich eure Meinung interessiert.

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Die etwas teurere Version von Windows 11. Richtet sich vor allem an Power-User und Unternehmen.
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Abo-Modell statt Werbung?

Am Ende des Giga-Artikels findet sich der folgende Vorschlag:

Inzwischen wäre ich sogar dazu bereit, mir die Werbefreiheit in Windows 11 für 5 Euro zu erkaufen – und das ist doch irgendwie traurig, oder?

Ein potenzielles Angebot, das ich hier mal aus geheimnisvollen Gründen als Windows Plus bezeichne. Und eine Idee, die ich ohne weitere Umschweife in Form einer Umfrage an euch weiter reiche:

Denkbar wäre beispielsweise auch, dass ein solches Abo-Modell die Vorinstallation zusätzlicher Microsoft-Software ebenfalls verhindert, beispielsweise OneDrive oder diverse Programme aus dem Microsoft-Store wie die Solitaire Collection oder Microsoft News.

Alternative Lösungen, die ihr schon heute nutzen könnt

Neben dem naheliegenden Weg, auf ein anderes Betriebssystem wie Linux zu setzen (das sich inzwischen auch beim Gaming immer besser schlägt), gibt es angepasste Windows-Versionen. Sie sind aber in der Regel nur schlanker und dürften die Werbeeinblendungen nicht völlig entfernen.

Beispiele dafür sind ReviOS, AtlasOS oder auch TidyOS.

Lasst mich gerne in den Kommentaren wissen, für welche Antwortmöglichkeit ihr euch in der Umfrage entschieden habt und wieso. Außerdem interessiert mich, wie ihr über Linux denkt und ob ihr angepasste Windows-Versionen wie ReviOS kennt und vielleicht sogar schon benutzt habt!

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