Kennt ihr diesen Moment, wenn man eigentlich gerade komplett entspannt auf der Couch lümmelt und plötzlich vibriert das Handgelenk wie ein Presslufthammer, nur weil irgendjemand ein Katzen-Meme in die Familien-WhatsApp-Gruppe gepostet hat? Ich war jahrelang quasi mit meiner Apple Watch verheiratet und das Ding ist technisch eine absolute Maschine.
Aber in letzter Zeit hing mir diese ständige digitale Leine einfach nur noch meilenweit zum Hals raus. Man wird pausenlos angetippt, es blinkt, es summt – die Uhr fordert im Alltag echt mehr Aufmerksamkeit als ein hungriges Tamagotchi in den Neunzigern. Also habe ich mir die Withings ScanWatch Nova aus Frankreich besorgt. Seitdem frage ich mich, warum ich mir diesen Dauerstress mit den bunten Smartwatches überhaupt so lange angetan habe.
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Mein Hauptgrund für den fliegenden Wechsel war ganz klar die Optik. Die Nova sieht eben null nach typischer Smartwatch aus, sondern kommt im Gewand einer klassischen, dicken Taucheruhr daher.
Ihr bekommt hier ein massives Gehäuse aus feinstem Edelstahl, kratzfestes Saphirglas. Da hat man nicht gleich nach dem ersten Rempler am Türrahmen eine fette Schramme drin und obendrauf eine extrem edle Keramik-Lünette. Wenn ich mir das gute Stück umbinde, fühlt sich das einfach meilenweit wertiger an als das Alu-Gehäuse meiner alten Apple-Uhr.
Was mir zudem auch wirklich gefehlt hat: Sie hat verdammt nochmal echte Zeiger! Das kleine schwarze Display ist oben im Zifferblatt versteckt und wacht nur auf, wenn eine Nachricht reinkommt oder ich aufs Knöpfchen drücke. Den restlichen Tag trage ich einfach ein schickes Accessoire am Arm und werde nicht im Minutentakt von bunten, blinkenden Icons genervt.
Diese Smartwatches solltet ihr auch im Auge behalten:
Der Akku, der nicht jeden Abend an die Steckdose muss
Das war für mich echt die größte Umstellung beim Wechsel der Smartwatch. Bei der Apple Watch hatte ich diesen panischen Pawlowschen Reflex schon völlig verinnerlicht: Abends die Uhr abreißen und blind nach dem Ladekabel fummeln. Dieser ganze Affentanz fällt hier einfach komplett weg!
Die Macher von Withings werfen hier unfassbare 35 Tage Akkulaufzeit in den Ring. Klar, in der Praxis steht und fällt das ein bisschen damit, wie sehr euer Handy euch mit Nachrichten zuspammt. Gestern Morgen war mein Akku bei 72 Prozent. Ich habe wirklich jeden Schnickschnack aktiviert... Pulsmessung, volles Tracking, das komplette Programm. Und heute steht das Ding bei 70 Prozent.
Das sind läppische zwei Prozent Verlust in 24 Stunden! Das ständige Laden war bei der Apple Watch echt mein größter Abturner und jetzt ist es einfach nur Balsam für die Seele, wenn man das Ladekabel quasi wochenlang in der Ecke verstauben lassen kann.
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Gesundheitsfunktionen, die so präzise sind wie bei Apple
Man könnte jetzt natürlich schnell auf den Trichter kommen: "Alles klar, das Teil sieht zwar extrem geil aus, hat aber technisch nix auf dem Kasten." Den Gedanken hatte ich anfangs auch kurz, aber diese Sorgen haben sich nach ein paar Stunden direkt in Luft aufgelöst. Die Nova ist nämlich bis unter die Hutkrempe vollgestopft mit Sensoren, die teilweise sogar noch mehr abliefern als meine alte Apple Watch.
Eine Funktion, die ich zuvor noch nicht hatte, ist die Temperatur-Messung. Die Uhr checkt rund um die Uhr, ob meine Körpertemperatur irgendwie Achterbahn fährt. Letztens habe ich morgens in der App gesehen, dass meine Werte nachts leicht nach oben geklettert sind und das, bevor ich überhaupt gecheckt habe, dass ich mich krank fühle.
Die Uhr warnt euch quasi schon vor dem anrollenden Infekt, bevor ihr überhaupt den ersten Huster rauslasst. Oben drauf gibt's noch ein astreines medizinisches EKG auf Knopfdruck, eine Blutsauerstoff-Messung und eine Schlafanalyse, die wirklich extrem präzise arbeitet.
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Apple Watch vs Withings Smartwatch?
Die Apple Watch ist rein technisch gesehen ein absolutes Biest und ich will gar nicht ausschließen, dass ich irgendwann doch wieder zu meiner alten Liebe zurückkrieche. Aber die ScanWatch Nova gibt mir gerade etwas, woran bei Apple einfach nicht zu denken ist: den sogenannten "Old-Money"-Stil und absolute Ruhe.
Ich werde nicht ununterbrochen von bunten Apps bombardiert, ich muss nicht jeden verdammten Abend an die rettende Steckdose denken und ich trage ein Gerät, dass so massiv wirkt wie ein kleiner Panzer. Für mich ist das aktuell einfach der perfekte Mix: Außen sieht man aus wie James Bond, aber innen pocht feinste Krankenhaus-Technik.
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