Leaker ist sich sicher: Nächste Xbox-Konosle wird »definitiv über 1.000 US-Dollar« kosten

Microsoft und Diskussionen um Preiserhöhungen sind aktuell ein heißes Thema. Passenderweise mutmaßt ein zuverlässiger Leaker über ein vierstelliges Preisschild für die nächste Xbox-Konsole.

Ein Leaker vermutet ein happiges Preisschild für die nächste Xbox-Konsole. Ein Leaker vermutet ein happiges Preisschild für die nächste Xbox-Konsole.

Microsoft hat turbulente Wochen, wenn nicht gar Monate hinter sich. In einigen Ländern wie den USA verschwinden die Xbox Series X|S teils komplett aus dem Handel (via Yahoo); zeitgleich muss sich das Redmonder Unternehmen scharfer Kritik aufgrund bald steigender Game-Pass-Preise erwehren.

Auf der anderen Seite gibt es mit dem jüngst erschienen ROG Xbox Ally X zumindest im Kontext der Performance einen dezenten Lichtblick. Auch die klassischen Xbox-Konsolen sollen bei Microsoft noch lange nicht ausgedient haben, wie die Xbox-Präsidentin kürzlich bestätigte. Das aus Kundensicht große Aber: Günstig wird das wohl nicht.

Video starten 1:38:14 Milliardengrab Xbox? Wie Microsoft sein Potenzial verspielt

Die Materialkosten für »Magnus« treiben den Preis hoch

Dies behauptet zumindest der als zuverlässig geltende Leaker Kepler_L2 im NeoGAF-Forum. Demzufolge werde die nächste Xbox-Konsole »zu 100 Prozent für über 999 US-Dollar« in den Handel gehen – in anderen Worten: Hierzulande müssen wir uns wohl auf vierstellige Europreise zum Start einstellen.

Die Begründung hierfür liegt in der neuen »Magnus«-APU, die für die nächste Konsolengeneration von Microsoft als Prunkstück der Hardware fungieren soll. Diese soll unter anderem mit 11 Zen-6(c)-Kernen sowie 68 CUs der fünften RDNA-Generation aufwarten.

  • Deren Materialkosten liegen Kepler_L2 zufolge liegen doppelt so hoch wie bei der aktuellen Xbox Series X, die ebenfalls auf eine Custom-APU von AMD baut (hier: 8 Zen-2-Kerne und 56 RDNA-2-CUs).
  • Ein weiterer möglicher Grund für den Preisaufschlag: Sollte sich die nächste Xbox tatsächlich für Steam und Drittanbieter-Stores öffnen, könne Microsoft die Hardware nicht mehr mit Spieleverkäufen subventionieren – der Xbox-Macher erhält 30 Prozent aus jedem verkauften Xbox-Titel.

Damit wird Kepler_L2 mit seiner Preiseinschätzung zur Xbox Next etwas konkreter als im vergangenen Leak, bei dem der kommenden Xbox-Konsole ein doppelt so hohes Preisschild wie der PlayStation 6 nachgesagt wurde.

Unabhängig des exakten Preises, für den die nächste Xbox über die Ladentheke wandern soll, scheint Microsoft (zumindest anhand des Leak-Tenors) eine »Premium«-Strategie zu verfolgen, die einige Kommentare zum Gerücht diskutieren. Fraglich bleibt für manche Konsolenfans aber, warum man bei dieser Summe nicht einfach zum klassischen PC greifen sollte.

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