Xiaomi, Redmi und Poco: Acht Handys haben im August ihr letztes Update erhalten

Xiaomi setzt acht Modelle auf die EoL-Liste und beendet die Update-Unterstützung.

Xiaomi hat den Support für eine Reihe von Smartphones eingestellt. (Bild: Xiaomi) Xiaomi hat den Support für eine Reihe von Smartphones eingestellt. (Bild: Xiaomi)

Auf dem Smartphone-Markt ist die Hardware oft langlebiger als die Software. Die meisten Hersteller versorgen ihre Handys nur für einen begrenzten Zeitraum mit Sicherheitsupdates. Der chinesische Hersteller Xiaomi hat im August acht weitere Modelle auf die EoL-Liste (End of Life) gesetzt.

Xiaomi schickt acht Handys in den Ruhestand

Neben der Ausstattung ist mittlerweile auch die Update-Unterstützung ein wichtiger Punkt bei der Entscheidung für oder gegen ein Handy oder einen Hersteller. Manche Unternehmen beenden den Support schon nach wenigen Jahren, während es bei anderen deutlich länger Updates gibt.

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Nach dem letzten Update werden die meisten Modelle gewissermaßen zu »leichter Beute«, da neu entdeckte Sicherheitslücken schlicht nicht mehr geschlossen werden. Sie entwickeln sich daher immer mehr zu Sicherheitsrisikos und müssen früher oder später aussortiert werden.

Xiaomi hat nun bekannt gegeben, dass acht Modelle der Marken Xiaomi, Redmi und Poco im August 2025 ihre letzten Updates bekommen haben (via huaweicentral). Es handelt sich um die folgenden Modelle:

  • Redmi A1
  • Redmi A1+
  • POCO C50 (indisches Modell, nicht in Deutschland erschienen)
  • Xiaomi 11T Pro 5G
  • Xiaomi 11T 5G
  • Xiaomi 11 Lite 5G NE
  • POCO M5
  • Redmi 11 Prime 4G (indisches Modell, nicht in Deutschland erschienen)

Es handelt sich um Modelle aus den Jahren 2021 und 2022. Gerade das Xiaomi 11T Pro 5G mit dem Snapdragon 888 und einem 120-Hz-OLED-Display ist dabei aber auch heute noch ordentlich ausgestattet. Mittlerweile hat Xiaomi aber schon zahlreiche Nachfolger auf den Markt gebracht.

Die Handys sind natürlich noch vollumfänglich benutzbar, stellen aber ein zunehmendes Sicherheitsrisiko dar. Wer noch eines dieser Smartphones nutzt, sollte sich möglichst bald nach einem aktuelleren Ersatz umsehen oder muss dieses Risiko in Kauf nehmen.

Alte Smartphones lassen sich dabei oft bei Drittanbietern per »Trade-In« verkaufen. Der Wert wird dabei natürlich deutlich unter dem Kaufpreis beziffert, aber so kann man bei der Anschaffung eines neuen Geräts zumindest etwas sparen.

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