Xiaomi, Redmi und Poco: 7 Handys erhalten keine Sicherheitsupdates mehr – 4 davon schon seit einigen Wochen

Xiaomi beendet den Update-Support für sieben Handys – aber für eines davon gibt es eine gute Nachricht.

Das Redmi 10C ist auch auf dieser Liste vertreten. (Bildquelle: Xiaomi) Das Redmi 10C ist auch auf dieser Liste vertreten. (Bildquelle: Xiaomi)

Im März und im April endet der Support für die wichtigen Sicherheitsupdates von insgesamt sieben Handys der Marken Xiaomi, Redmi und Poco. 

Darum ist das wichtig: Die hier gelisteten Handys sind nach dem Ende der Update-Unterstützung weiterhin nutzbar, aber es besteht ein Risiko hinsichtlich der Gerätesicherheit.

Im Detail: Xiaomi hat über seine Webseite für Informationen zur Produktsoftware bekannt gegeben, dass sieben Handys keine Sicherheitsupdates mehr erhalten oder der Support inzwischen schon abgelaufen ist. 

Die sieben betroffenen Geräte infrage sind: 

  • Redmi 10 2022 (Updates bis zum 14.02.2025; abgelaufen)
  • Redmi 11 Pro 5G (Updates bis zum 16.02.2025; abgelaufen)
  • Xiaomi 11 Ultra (Updates bis zum 01.03.2025; abgelaufen) 
  • Poco X4 Pro 5G (Updates bis zum 02.03.2025; abgelaufen)
  • Xiaomi 12X (Updates bis zum 17.03.2025)
  • Redmi 10C (Updates bis zum 19.03.2025)
  • Redmi 11 Pro+ 5G (Updates bis zum 06.04.2025)

Laut Xiaomitime soll das Xiaomi 11 Ultra zwar keine Sicherheitsupdates, aber immerhin noch das Update auf HyperOS 2.0 erhalten, das auf Android 15 basiert. Das ist erfreulich, weil es sich hierbei um ein ehemaliges Flaggschiff-Handy handelt, das zu Release 1.200 Euro gekostet hat. Bei den anderen Geräten auf dieser Liste handelt es sich um Smartphones der Mittel- oder Budgetklasse.

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Welche Optionen habt ihr, wenn euer Handy auf dieser Liste ist?

  • Regelmäßige Backups: Stellt sicher, dass alle wichtigen Daten regelmäßig gesichert werden. Dies schützt euch vor Datenverlust, falls es zu unerwarteten technischen Problemen kommt.
  • Sicherheits-Apps verwenden: Installiert vertrauenswürdige Sicherheits-Apps, um euer Gerät vor potenziellen Bedrohungen zu schützen. Diese Apps können euch selbst nach Update-Ende helfen, schädliche Software zu erkennen und zu entfernen.
  • Bedachtes App-Management: Ladet Apps nur aus offiziellen Quellen wie dem Google Play Store herunter. Überprüft die Bewertungen und Berechtigungen von Apps, um sicherzustellen, dass sie vertrauenswürdig sind.
  • Erwägen eines Gerätewechsels: Wenn Sicherheitsupdates für euer Gerät nicht mehr verfügbar sind, könnte es sinnvoll sein, auf ein neueres Modell umzusteigen, das weiterhin Sicherheitsupdates erhält. Das ist besonders wichtig, wenn ihr das Gerät für sensible Aufgaben wie Online-Banking verwendet.
  • Community-Support und Custom ROMs: Für einige Modelle existieren engagierte Communitys, die benutzerdefinierte ROMs mit regelmäßigen Updates anbieten. Diese können eine Möglichkeit sein, die Lebensdauer eures Geräts zu verlängern, jedoch erfordert dies technisches Know-how und birgt gewisse Risiken.

Ist euer Handy in der Liste dabei? Was macht ihr mit Geräten, die keine Updates mehr erhalten? Schreibt es uns gerne in die Kommentare! 

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